Texas Instruments will nicht mehr integrierte Chipsets für Smartphones und Tablets entwickeln, sondern sich stärker auf den Embedded-Bereich konzentrieren. Angeblich soll sich TI mit Amazon in Verhandlungen über einen Verkauf der Sparte an den Kindle-Hersteller befinden.
Die Gespräche befänden sich in einem "fortgeschrittenen Stadium", so die israelische Zeitschrift Calcalist. Amazon würde damit wie Samsung und Apple eigene Chips entwickeln. TIs OMAP-Chips kommen im Kindle Fire zum Einsatz. Die Lieferung von TI-Chips für bestehende Geräte ist nicht in Gefahr.
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Der A6 hat gezeigt, dass es sich lohnt, eigene Chips zu entwickeln. Allerdings hat sich Apple diesen Vorteil mit zwei Übernahmen und mehrjähriger teurer Forschungsarbeit erkauft. Ob sich Amazon diesen Luxus leisten kann und will, ist mehr als fraglich: Der Kindle-Hersteller macht mit der Hardware schon jetzt keinen Gewinn, sondern versucht Filme, Musik, Bücher und Apps für die Kindles zu verkaufen.
TIs mobiles Chip-Geschäft ist trotz des Rückzugs weder klein noch defizitär, Amazon müsste vermutlich Milliarden Dollar für eine Übernahme zahlen. Es ist außerdem unwahrscheinlich, dass TI zukünftig keinen Bedarf an erfahrenen Chip-Designern mehr haben wird.
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