Angeblich soll Apple mit den großen US-Medienunternehmen bisher erfolglos über die Lizenzierung deren Kanäle verhandelt haben. Laut dem Wall Street Journal ist Intel kaum erfolgreicher: Intel plant eine Set-Top-Box mit einem virtuellen Kabel-TV-Angebot, es mangelt aber an Inhalten.
Das Angebot soll eine ähnliche Vielfalt wie bei einem US-Kabelnetzbetreiber wie Comcast bieten, die Kanäle jedoch komplett über das Internet streamen. Was bisher an Internet-TV im Netz verfügbar ist, ist jedoch kaum attraktiv. Sport, Live-Sendungen und bekannte Serien sind für einen Erfolg wichtig, der US-Bürger soll nicht den Eindruck haben, beim Web-TV etwas zu verpassen.
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Dieses Konzept steht allerdings in Konkurrenz zu den Beziehungen zwischen den Medienkonzernen und den Kabelanbietern. Erstere zögern, ihre Kanäle für das Web-TV zu lizenzieren und das bestehende Geschäftsmodell zu gefährden. Intel müsste für die Kanäle deutlich mehr zahlen als ein Kabelanbieter, denn der Chip-Hersteller möchte Kanäle einzeln statt in einem Paket lizenzieren. Zumindest einen Partner soll Intel gefunden haben - zu wenig, um mit der Set-Top-Box im Frühjahr zu starten.
Angeblich soll Apple für den Apple-Fernseher ein ähnliches Angebot planen. Auch dort gestalten sich die Verhandlungen laut Medienberichten schwierig. Auf wenig Gegenliebe stieß auch Googles Versuch, Web-TV über den Browser von Google TV auf die Mattscheibe zu bringen.
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