Apples iAd-Netzwerk will Emotion wie Fernsehen bieten, Interaktion wie das Web und die Stärken der Mobilität. Im Gegenzug wollte Steve Jobs bis Ende des Jahres lediglich die Hälfte des gesamten US-amerikanischen Werbebudgets für Mobilgeräte. Vorsichtigere Schätzungen gehen nun von 21 Prozent aus.
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Dadurch zöge Apple mit Google gleich, und ließe Microsoft, die mit 10 Prozent an diesem Markt vertreten sind, weit zurück. Google hatte im Mai AdMob gekauft, Apple im April Quattro Wireless. Wer sich nicht mehr an frenetischen Jubel erinnert, der Steve Jobs im April auf seiner iOS-Keynote bei der Präsentation des iAd-Dienstes entgegenschlug, braucht nicht zwingend um sein Gedächtnis zu bangen.
Apples Eroberung des Werbemarktes läuft bislang nicht gänzlich wie erhofft. Zum anfänglichen Interesse an Potenzial und technischer Implementation der iAds gesellten sich zügig Bedenken von Hobby-Datenschützern und Werbemuffeln. Bekundungen der Zufriedenheit mit der Werbeplattform, die von Multi-Millionen-Dollar-schweren Kunden wie Unilever und Nissan gemeldet wurden, stellten sich ernüchterte mittelständische App-Entwickler entgegen, die ihre Investition als zum Fenster hinausgeschmissen erachteten. Denn Apple kassiert tüchtig mit an der Multimedia-Reklame. Wir sind gespannt auf 2011.



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