Alle Jahre wieder präsentiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace seinen „Guide to Greener Elelectronics“ – den Leitfaden für grünere Elektronikgeräte. Noch vor sieben Jahren landete Apple in diesem Ranking auf Platz 11, in diesem Jahr nimmt der iPhone-Hersteller mit 4,6 von zehn möglichen Punkten den 4. Platz ein – hinter HP, Dell und Nokia.
ANZEIGE
Vor vier Jahren lag Apple nur einen Platz hinter der Dreckschleuder Panasonic. Grund war unter anderem die Verwendung der alles andere als umweltfreundlichen Stoffe Brom, Chlor und Phthalate im Produktionsprozess des iPhone. Inzwischen wird Apple „nur“ noch angekreidet, dass das Unternehmen keine externe Beobachtung seiner CO2-Emissionen im Produktionsprozess zulässt, auch Ziele für die Zukunft nennt Apple nicht. Einen dritten Minuspunkt bekommt Apple für die magere Verwendung von recyceltem Kunststoff.
Hinsichtlich der Unternehmensführung kritisiert Greenpeace das Nichtvorhandensein einer Strategie, um den Papierverbrauch zu reduzieren. Zudem wird Apple empfohlen, eine Strategie zu entwickeln, um Papierlieferanten auszuschließen, die Rohstoffe aus illegalen Rodungen beziehen. Außerdem warnt Greenpeace Apple, weiterhin Mitglied einer Handelsorganisation zu sein, die gegen Standards zur Verbesserung der Energieeffizienz Lobbyarbeit betreibt. Im nächsten Ranking könnte Apple dafür einen Strafpunkt bekommen.
Positiv ist jedoch die Energie-Bilanz der Produkte aus Cupertino. Zudem lobt Greenpeace ausdrücklich Apples Richtlinien bezüglich der Rücknahme von Alt-Geräten. Auch hat sich Apple hinsichtlich der Verwendung giftiger Stoffe und Mineralien aus Regionen, in denen Menschenrechte nicht gewährleistet werden können, gebessert.
Der ausführliche Bericht findet sich in englischer Spracher hier.



Artikel kommentieren
Die sind Weltfremd- recyceltes Plastik in Apple-Produkten, da gibt es bei Metall und Glas nicht so viele Möglichkeiten.
Wow, cool...
... deine Apple Produkte bestehen nur aus Metall und Glas ?
die will ich auch haben. in meinen ist im inneren leider jede Menge Plastik verbaut. :-(
*ironie Ende*
... während DELL-Produkte natürlich nicht aus Plastik bestehen... BRUHAHAHA
nein, schon an der Farbe von DELL erkennt man doch ganz klar:
Dell Produkte sind aus Mondgestein. ^^
Ob Samsung noch eine weitere Klage einreicht, da Apple vor ihnen ist. :-)) !!!
Was mich wundert ist: Warum Nintendo nicht mehr auf der Skala (am linken ende) aufgelistet ist. Hat Greenpeace es aufgegeben dieser Drecks Firma Briefe zu schreiben? Oder ist es GP schei** egal, da es sowie so keinen interessiert? Vielleicht würde niemand den Bericht lesen, dass wieder um heiss "fast" keine Klicks! Aber wen Apple drauf seht......:-) !!
Die Skala geht nur bis 0, da kann Nintendo nicht drauf sein ;)
Ich finde es sehr gut was Greenpeace macht und Apple als Firma die sich die Zukunft auf die Fahnen schreibt ist hier gefordert, richtig so. Die sollen ruhig weiter bohren und sticheln, steter Tropfen höhlt den Stein. Ich hoffe sehr das dieser GP Skala irgendwann mehr Gewicht beigemessen wird. Gerne sollen Firmen die sich weiterhin und ohne Rücksicht auf moderne Umweltstandards "austoben" horrende Strafen entrichten. Kann uns allen nur recht sein.
@ erster Kommentator:
Wo lebst Du denn? Natürlich verwendet auch Apple Plastik. Und ob des wiederverwertet ist oder nicht könnte niemand ohne weiteres herausfinden. Übrigens kann amn auch andere Stoffe der Wiederverwertung zuführen. Was ist Dir denn liebe? Das die Plastikinseln auf den Weltmeeren immer größer werden und immer mehr davon in unserer Nahrung landet?
Vielen Dank für deinen Beitrag, sehe ich genau so. Es liegt in der Verantwortung der Erfolgreichen, positive Umweltstandards einzuführen. Hier hat Apple in der Vergangenheit unverantwortlich gehandelt.
Inwiefern unverantwortlich?
Greenpeace verwendet selbstverständlich nur selbstgebastelte Produkt aus essbaren Materialien...
Platz eins in der Liste ist Technologie Lieferant von Greenpeace ^^
Greenpeace war früher mal gut - jetzt ist es nur noch eine PR-Showtruppe.
Überleg mal wie viele unterschiedliche Kunststoffe es gibt, da ist der Abfall so eine Art Ursuppe, die man für grobe Sachen verwenden kann, aber nicht für filigrane Hochtechnologie.
Also mach dir Hamburger von.
Gibt es auch eine Statistik die beschreibt welche Produkte Greenpeace selbst verwendet. Mich würde zB. mal interessieren wieviel IPhone, iPad usw. die Aktivsten so verwenden. Ich denke, sie werden Qualitätsprodukte verwenden auf die man sich in Extremfällen verlassen kann und entsprechend einfach zu bedienen sind.
Du Held. Auch Produkte die recycelte Materialien enthalten können Qualitätsprodukte sein. Dein Motto: kein Ahnung, aber davon jede Menge...
Enthält nicht recyceltes Plastik zu 99 Prozent auch PVC -Anteile, die man in Computern und Kabeln wegen giftiger Gase beim Verbrennen nicht haben will, so wie auch in der Autoindustrie keine brennbaren Stoffe verbaut werden sollen.
Da muss wohl Greenpeace mit gutem Beispiel vorangehen und Boote aus Recycling-PVC verwenden. Nicht jeden Kunststoff kann man mit vertretbarem Aufwand in hochwertige Formteile recyceln .
Kommentar hinzufügen