Sobald eine neue Vorabversion eines Betriebssystems verfügbar ist, wird sie auseinandergenommen: Was hat sich geändert und finden sich eventuell Hinweise auf neue Hardware? Indirekt wurde so bekannt, dass das iPhone 4 HD-Videos aufnehmen kann und Videochats unterstützt. Auch Chrome OS wurde auseinandergenommen - Google reagierte auf ungewöhnliche Weise.
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Im Chrome OS fanden sich Dateien, die auf einzelne Hersteller hindeuten, darunter Acer, Dell und HP. Daraus kann man ableiten, dass diese drei großen PC-Hersteller auch Geräte mit Chrome OS planen und vermutlich von Anfang an dabei sind.
Nun ist Google zwar nicht ganz so verschwiegen wie Apple, aber dennoch sind die Dateien aus den Git-Repositories verschwunden, stattdessen gibt es Hinweise auf andere Hersteller und Systeme: Zumindest dort feiert Atari als Hardwarehersteller ein Comeback, taucht Prozessorhersteller Transmeta wieder auf und natürlich dürfen Commodore und der Amiga nicht fehlen. Firmenkunden werden es mit Wohlwollen aufnehmen, dass auch das IBM System/360 Chrome unterstützen wird, immerhin der professionelle Mainframe-Computer schlechthin, jedenfalls von 1964 bis 1978. Etwas neuer, aber auch nicht lebendiger als das System/360, ist die Firma 3dfx, die vor Jahren 3D-Grafikbeschleuniger herstellte.
Schade, dass Apple nie auf diese Idee gekommen ist - gerade die Produkte aus Cupertino werden immer genau untersucht, mit Scherzeinträgen könnte Apple die halbe IT-Welt schockieren. Allerdings muss es sich um einen offensichtlichen Scherz handeln, sonst geraten Börse und Analysten in Panik.
Zumindest bei Commodore und Amiga kann man sich aber nie so ganz sicher sein, ob sie wirklich tot sind: Alle paar Jahre wechseln die Namensrechte und ein meist finanziell schwach ausgestattetes Unternehmen stürzt sich auf alles, was Erfolg versprechen könnte, vom Aktenvernichter bis zum Eee-Keyboard-Klon.



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