Die zweijährige Untersuchung der FTC endet mit einem Erfolg für Google: Zwar muss der Suchmaschinen-Marktführer kleine Zugeständnisse machen, aber einen Wettbewerbsverstoß konnte die FTC nicht erkennen. Konkurrenten hatten Google vorgeworfen, bei der Suche die eigenen Produkte zu bevorzugen.
Beschwert hatten sich Konkurrenten wie Microsoft, Yelp und Kayak. Google bindet immer mehr Daten in die Google-Suche ein, wer nach Reisen oder Geschäften sucht, muss dafür nicht mehr auf die Seite eines anderen Anbieters. Auch bei der Reihenfolge der Suchergebnisse wittert die Konkurrenz Manipulation, obwohl Google beteuert, es gehe fair zu.
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Google muss nach der Entscheidung der FTC keine Neutralitätsauflagen erfüllen, oder den Konkurrenten verraten, wie die Suchergebnisse zustande kommen. Googles Veränderungen der Such-Algorithmen dienen nach Ansicht der FTC dazu, die Bedienung der Suchmaschine angenehmer zu gestalten und nicht etwa, Konkurrenten auszuschalten. Die FTC sei dazu da, Konsumenten zu schützen und nicht Konkurrenten.
Im Rahmen der Google-Untersuchung prüfte die FTC auch die Verwendung von Industrie-Patenten. Google dürfe diese durch den Motorola-Kauf erworbenen und für die Mobilfunk-Technik wichtigen Patente nicht einsetzen, um Geräte anderer Hersteller vom Markt nehmen zu lassen. Google muss diese Patente zu fairen Bedingungen lizenzieren.
Mit dieser Entscheidung wird Google leben können, da die Aussichten, mit Industrie-Patenten Geräte von Apple und Microsoft vom Markt zu nehmen, gering waren. Schon vor der FTC-Entscheidung bestand die Verpflichtung, die Patente zu lizenzieren, wobei Unklarheit darüber besteht, wie faire Konditionen konkret auszusehen haben.
Ein weiteres Zugeständnis sind Änderungen bei der AdWords-Plattform, die es Werbern erlauben, AdWords-Kampagnen mit Anzeigen auf Konkurrenzplattformen besser zu koordinieren.
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