Wenn sich der CEO einer der größten Plattformen für soziale Netzwerke im Internet über Datenschutz und Privatsphäre äußert, lohnt es sich, einmal genauer hin zu hören. Mark Zuckerberg ist der Chef von Facebook und sprach kürzlich öffentlich darüber, wie sein Dienst sich zu sozialen Normen verhalte und wie diese sich in den vergangenen Jahren geändert hätten.
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Kritiker, wie etwa Kevin Bankston, Rechtsexperte der Electronic Frontier Foundation, sehen die Verantwortung solcher Angebote jedoch strenger. Statt darüber zu sprechen, wie man ein Sklave sozialer Normen sei, sollten Facebook, Twitter und Co. sich lieber überlegen, wie sie zu einem gesunden Verständnis und einem sicheren Umgang mit privaten Daten beitragen könnten. Dan Olds, Analyst der Gabriel Consulting Group wendet dagegen ein, dass ein Großteil der Anwender bereits ausreichend informiert sei und sich selbst vor unverantwortlichem Umgang mit seinen Daten schützen könne.
„Jeder kann sich genau so gut dafür entscheiden, keine Daten mitzuteilen“. Wer nicht mit machen möchte, könne sich ja fern halten. Der Trend geht nun mal dahin, aller Welt stets kund zu tun, was man gerade zu Mittag verspeist. Zwar gebe es durchaus Berichte über Vorfälle, wo einzelnen Anwendern diese Praxis auf die Füße gefallen ist, doch wird sich eine solche Entwicklung dadurch kaum aufhalten lassen. Allerdings hält auch er die Aussagen Zuckerbergs für misslungen. Er werde sich noch über die Reaktionen seiner Anwender wundern, die viel mehr Bewusstsein für Datenschutz hätten, als er vielleicht glaubt.



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...und schwindet...und schwindet dahin - und wir merken das nicht mal! Ich weiß nicht ob es wirklich so erstrebenswert ist, jedem Menschen alles über sich preiszugeben. Die meisten Leute "treffen" sich ja nur noch übers Internet und nicht mehr in der realen Welt...an den eigenen Geburtstag denken die eigenen "Freunde" auch nur noch, weil studiVZ und Co. darauf hinweisen. Da wüscht man sich manchmal direkt zurück in die Steinzeit...^^
...und darüber, was Facebook alles speichert (kurz: jeden Klick inkl. dessen Ziel und die Vernetzung dazu).
Hier alles im Detail:
http://therumpus.net/2010/01/conversations-about-the-internet-5-anonymous-facebook-employee/?full=yes
Gruss Stefan
Finde nicht dass es unwichtiger wird. Habe gerade kürzlich meine Privacy Einstellungen angepasst bei Facebook und war geschockt was, wem, von mir öffentlich gestellt wurde.
Ich rate auch jedem an, diese Einstellungen mal durchzugehen.
Geht es beim Datenschutz nicht vor Allem um das "Erheben von Daten"? Darunter ist sicher nicht zu verstehen, welche Daten ich in meinen Facebook-Account eintippe, sondern nur, was seitens des Betreibers mit diesen Daten auch angestellt wird oder werden kann.
Geht es beim Thema Datenschutz nicht um das Erheben von Daten? Darunter ist nicht zu verstehen, welche Daten ich angebe, sondern wer diese Daten sieht und wer diese weiterverwenden darf.
Also wird der Datenschutz nicht unwichtiger, sondern der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Daten scheint rückläufig zu werden.
Worum es beim Datenschutz vor allem geht, ist das Schützen von Daten :) Anders bei der Datenerhebung, dabei geht es, man ahnt es bereits, um die Erhebung von Daten.
"Datenschutz wird unwichtiger" könnte man auch wie "Den Anwendern wird der Schutz der von ihnen angegebenen Daten immer weniger wichtig"... ob das stimmt oder nicht, steht auf einer anderen Medaille geschrieben.
-F.
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