Microsoft reagiert sehr dünnhäutig auf die Fragen nach dem Smartphone-Betriebssystem des Konkurrenten Google. Auf der CES in Las Vegas bezeichnete es der Chef der „Microsoft Windows Consumer Product“-Sparte als „freilaufendes Hündchen“.
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Er bezog sich damit auf die Äußerung eines Teilnehmers an einer Panel-Diskussion, der das Google „Android“-System als gut und vor allem „frei“ bezeichnet hatte. Diese Anspielung auf das Etikett „Open Source“ hätte er sich vermutlich sparen können, denn an diesem Punkt reagiert der Software-Riese aus Redmond seit Jahren schon sehr empfindlich. Nachdem man zähneknirschend einen Waffenstillstand bei der Server-Technologie mit Novell und Open Source Software eingegangen war, droht einem anderen Produkt aus dem Hause Microsoft nun neue Gefahr für das bisherige Geschäftsmodell, seine Software per Lizenz zu vertreiben.
Gerade vor dem Hintergrund, das „Windows Mobile“ auch nach eigenen Angaben mit der Version 7 einige dringend benötigte Features erhält, die mittlerweile Standard sind, und einem schwindenden Marktanteil des Betriebssystems für Smartphones, ist die Äußerung des Microsoft-Vertreters sicher ehrlich in ihrer Verbitterung gemeint. Sie dürfte aber nicht der gängigen Sprachregelung der Firma entsprechen, deren Vorstellung eines Tablet-PCs von HP auf dieser Messe auch nicht eben als Meilenstein des Marketings gesehen wird.



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