Es ist das Quartal des iPhones 4. Mögen Macs, iPods und iPads auch noch so erfolgreich gewesen sein, einen großen Teil seines Umsatzes schöpft Apple mittlerweile aus dem eigenen Mobiltelefon. Und das erfolgreicher denn je: Mit einem Umsatz von 20,34 Milliarden US-Dollar konnte der kalifornische Hersteller seine eigenen Prognosen für das vierte Geschäftsquartal deutlich übertreffen, wie das Unternehmen soeben in einer Stellungnahme an die US-Börsenaufsicht mitteilte.
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Schon im Vorfeld hatten die Analysten viel erwartet: Gene Munster von der Investmentbank Piper Jaffray prognostizierte 11 Millionen verkaufter iPhones in dem von Juli bis September dauernden vierten Geschäftsquartal. Mike Abramsky von der Royal Bank of Canada sah sogar 13,5 Millionen Apple-Mobiltelefone in den Händen der Kundschaft. Mit insgesamt 14,1 Millionen verkaufter iPhones konnte Apple also sogar die kühnsten Erwartungen übertreffen und ist insgesamt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Anbieter mobiler Geräte: Noch nie zuvor hatte Apple von einem Produkt, das nicht iPod heißt, so viele Geräte in einem Quartal verkauft. Im Vergleich zum Vorjahresquartal eine deutliche Steigerung, hatte Apple doch mit dem damals neuen iPhone 3GS nur 7,37 Millionen neuer Kunden begeistern können.
Macs, iPads und iPods
Doch auch im Bereich der Computer durfte das Unternehmen Erfolge verkünden: Mit 3,89 Millionen verkaufter Macs konnte Apple seinen Absatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (3,05 Millionen) deutlich steigern. Doch noch ein weiterer kommender Star sticht aus den Quartalszahlen heraus: 4,19 Millionen iPads konnte Apple absetzen (drittes Quartal 2010: 3,27 Millionen) – und brachte damit mehr Tablet-Macs als konventionelle Macintosh-Computer unter die Leute, auch wenn die Zahlen hinter den Erwartungen der Börse (5-6 Millionen) deutlich zurückblieben. Der Verkauf von iPods war mit 9,05 Millionen verkaufter Einheiten leicht rückläufig. Positiv dürften die kürzlich erfolgten Neuvorstellungen, negativ jedoch die Abwanderung von Kunden zum iPhone gewirkt haben.
Fazit
Insgesamt also kein Wunder, dass Apple die von Finanzchef Peter Oppenheimer bei der letzten Quartalszahlen-Bekanntgabe aufgestellte Umsatzerwartung von 18 Milliarden US-Dollar deutlich übertreffen und in den Monaten Juli bis September 20,34 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaften konnte. Erwartet worden waren im Vorfeld von Analysten bis zu 20,3 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn in Höhe von 4,31 Milliarden US-Dollar entspricht 4,64 US-Dollar pro Aktie.
Genauere Informationen über Apples Quartalszahlen werden inklusive Grafiken in Kürze auf maclife.de verfügbar sein.



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"Doch noch ein weiterer kommender Star sticht aus den Quartalszahlen heraus: 4,19 Millionen iPads konnte Apple absetzen (Vorjahresquartal: 3,27 Millionen)"
Im dritten Quartal 2009 gab es doch noch gar kein iPad, das sich 3,27 Millionen mal hätte verkaufen können. Ich vermute mal, dass Apple da das zweite Quartal 2010 als Vergleichswert genommen hat.
ist apples bestes quartal, nicht apples bestes nicht weihnachtsquartal...
und der gewinn entspricht 4,64$ pro aktie...
...die auf talfahrt ist - 7% na toll....aber geht bestimmt morgen hoch hoffentlich, waren vielleicht nur gewinnmitnahmen
Danke für die Hinweise. Die Tippfehler wurden umgehend korrigiert.
Ich hol mir im Januar auch das Neue. Ist wie beim iphone. jeder wartet auf die 2. Generation. Auf jeder Messe seh ich schon nur noch noch ipads :-) 2011 gehts ab mit ipads!
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