Sobald Inhalte kostenpflichtig im Internet erhältlich sind, sei es Musik, Filme oder Programme, findet sich eine Möglichkeit, kostenfrei an diese Inhalte zu gelangen. Digitale Piraten schaffen es oft innerhalb kürzester Zeit auch iPhone-Apps aus ihrem iTunes-Käfig zu befreien und gratis zum Herunterladen anzubieten. Einer Schätzung von 247wallst.com [1] zufolge wurden dem App Store dadurch seit seinem Start mehrere hundert Millionen US-Dollar Verluste beschert.
Analysten zufolge liege der Anteil gekaufter Applikationen an den bislang etwa 3 Milliarden App-Downloads bei 17 Prozent. Auf jede dieser 510 Millionen kostenpflichtiger Programme fallen ungefähr drei illegale Piraten-Downloads. Hieraus wiederum ergeben sich 1,53 Milliarden heruntergeladene Apps, die nicht ordnungsgemäß bezahlt wurden. Bei einem Durchschnittspreis von 3 US-Dollar pro gekaufter App im App Store liege der Verlust für Apple und die Entwickler bei 4,59 Milliarden US-Dollar. Allerdings müsse davon noch die Zahl derjenigen abgezogen werden, die sich die App nicht ohne das Piraten-Angebot auch legal gekauft hätten.
Diese Zahl liegt bei geschätzten 90 Prozent. Das ergibt immerhin noch einen Verlust von 459 Millionen US-Dollar, wovon für Apple nach der Teilung mit den Entwicklern noch knapp 140 Millionen US-Dollar übrig bleiben. Kein Pappenstiel, dennoch scheint man sich in Cupertino keine all zu großen Sorgen zu machen. Das Geschäft mit den legalen Apps sowie der Hardware-Palette ist offenbar ausreichend lohnenswert, um das Problem in den Hintergrund rücken zu lassen.











![[V] iPhone 4 32GB black incl. Complete 240 Vertragsübernahme](/sites/all/themes/yaml/images/classifieds_default.png)
Artikel kommentieren
Verlust?
Um dies vorweg klar zu stellen: ich persönlich bezahle für alle meine Apps und verurteile das Klauen der selben auf's Schärfste.
Bei geklauten Apps aber von Verlust zu sprechen ist irgendwie komisch. Das App-Store macht doch dadurch keinen Verlust. Es macht weniger Gewinn, ok.
Verlust ist negativ. Mehr Ausgaben, als Einnahmen.
Weniger Gewinn ist immer noch Gewinn, also positiv.
das kann ich beantworten
Ich hab jetzt schon die 3. Firmware gejailed (zuerst 2.2.1 dann 3.0 dann 3.1.2) und naja, eins ist klar, nach jedem iPhone OS Firmware Update wird das ganze Jailbreak Zeug runter geschmissen, egal was du installiert hast (außer Apps aus dem App Store natürlich).
Du kannst dein iPhone aber jederzeit mit iTunes wiederherstellen, wodurch du den Jailbreak (und den Unlock) ebenfalls verlierst. Laut Apple verliert man die Garantie, aber es gibt derzeit keine Möglichkeit bei Reperatur (und vorheriger wiederherstellung) einen Jailbreak nachzuweisen...
Sorry die Personen die das
Sorry die Personen die das machen sind meiner Ansicht nach Idioten. Ein Spiel das Stundenlang Spass machen kann kostet vielleicht 2 Euro. Seit Ihr wirklich so arm das ihr euch ein 2 Euro Spiel nicht leisten könnt?
Ja, stimmt
ganz genau so wie dus beschrieben hast - der Haken für Apple allerdings: sobald du restore machst, kann ein früherer jailbreak nicht mehr nachvollzogen werden. Ungünstig wirds also nur, wenn du aufgrund des Defekts nicht mal mehr die Restore-Funktion nutzen kannst.
Stimmt
Stimmt es eigentlich, dass wenn mann wirklich eine Jailbreak macht, alle Garantie verloren geht?
Diese Rechnungen nerven irgendwie
Also ist ja schön und gut das geschätzt wird wie viel dadurch verloren wurde aber bei dieser Rechnung wird einfach nur gesagt das jeder der sich ne App illegal draufgehauen hat, diese legal kaufen würde wenn er nicht eine andere Möglichkeit hätte.
So rechnet die Musikindustrie auch und das ist doch einfach nur schöngerechne, niemand der sich das Zeug ausm Netz zieht würde sich das auch kaufen wenn er das nicht könne.