Gegründet in einer Garage, ohne Geschäftsplan und mit knappem Budget. Nur mit einem Produkt, das die Welt verändern soll. Von welchem Unternehmen ist die Rede? Ganz klar: Apple. Und Dyson. Denn beide verfolgen dieselbe Idee. Es ist der 7. Mai 1998. Auf der abgedunkelten Bühne des krisengebeutelten Computerherstellers steht der Mann, auf dem die Hoffnungen ruhen: Steve Jobs. „Wir haben uns alle anderen Konsumentenprodukte da draußen angesehen“, wägt der erst kürzlich zurückgekehrte Apple-Chef ab, „und sie sind hässlich.“
Mit einer knappen Handbewegung präsentiert er der Welt Apples Antwort – und enthüllt den ersten iMac. In seinem blauen, transparenten Design begeistert der nicht nur das Publikum, sondern vor allem die Käufer. Er wird zum Rettungsanker Apples und zu einer Ikone modernen Designs, die heute im Museum of Modern Arts in New York steht. Lichtdurchlässiger Kunststoff: Damit setzt Apple zwei Jahre vor dem neuen Millennium einen Trend, der binnen kürzester Zeit vom Radiowecker über Küchenutensilien bis hin zu Computerzubehör alle Lebensbereiche erfasst.
Transluzent und farbenfroh feiern Millionen Menschen einen neuen Lebensstil der Offenheit und Freundlichkeit von Technik. Dank Apple. Oder etwa nicht? „Schon 1995 kaufte Jonathan Ive, der Designer des iMacs, einen Dyson“, erinnert sich heute der Dyson-Chef und Gründer James Dyson: „Später schickten wir auch Steve Jobs einen unserer Staubsauger. Die beiden kamen erst drei oder vier Jahre danach mit dem iMac heraus.“











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