Die Non-Profit Organisation Fair Labor Association, kurz FLA, wird ab sofort auf Bitten Apples Untersuchungen bei Apples asiatischen Vertragsfertigern durchführen. Seit heute laufen die Kontrollen in den von Kritikern als Arbeitslager bezeichneten Fabriken von Foxconn in Shenzen, andere Zulieferer sollen in den kommenden Monaten folgen.
Konkret will die FLA, die sich gegen Ausbeutung einsetzt, „tausende Arbeiter über die Arbeits- und Wohnbedingungen befragen, inklusive Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen, Ausgleichszahlungen, Arbeitsstunden sowie Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Management.“ Zudem ist eine Inspektion der Betriebseinrichtungen und der Unterkünfte geplant – ein Hoffnungsschimmer für die Foxconn-Mitarbeiter, die dort auf engstem Raum hausen. Für Apple sind die freiwilligen Kontrollen „im Ausmass als auch in dem Umfang einzigartig“, so die Pressemitteilung.
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Erstaunlich ist vor allem, dass „die Zulieferer von Apple sich zur vollen Kooperation mit der FLA verpflichtet haben und uneingeschränkten Zugang zu ihren Betrieben gewährleisten“ wollen. Denn die Kooperation umschließt auch die Veröffentlichung der anschließenden Berichte inklusive namentlicher Nennung der Betriebe auf www.fairlabor.org Anfang März. Im Frühjahr sollen auch die Vertragsfertiger Quanta und Pegatron folgen, die zusammen mit Foxconn „über 90 Prozent der Produkte von Apple“ produzieren.
Für Apple, seit Januar 2012 erstes Technologieunternehmen der Non-Profit-Organisation, dürfte die Untersuchung ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen darstellen. In beschränktem Maße protokolliert Apple bereits seit 2006 die Zustände der Vertragsfertiger. Die Ergebnisse des Supplier Responsibility Program stellt Apple auf seiner Webseite zum Download bereit.





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Wieso eigentlich immer "Apples Zulieferer". Diese Firmen arbeiten auch für die ganzen anderen Großen dieser Welt.
Ich würde gerne "Made in Germany" kaufen - nur leider fertigt Apple hier nicht. Dass es dadurch teurer werden würde - warum nicht. Oder Apple streicht weniger Gewinn ein - wäre doch auch mal eine Möglichkeit?!
Und bei einem solchen Einsatz wird in den Apple Stores demonstriert...
Fangt mal bei Sony, Motorola und Samsung an einzusehen, dass die darüber noch nie nachdachten sich für die Arbeiter einzusetzen.
Oh je, ein Fanboy und ein naiver noch dazu. Woher willst Du das wissen? Vielleicht machen die ja noch viel mehr ohne es wie Apple an die Große Glocke zu hängen. O.K. bleib cool. Ich glaube es auch nicht. Aber diese pauschale Aussage von Dir ist nur eine Vermutung. Und was Apple angeht, die machen sicherlich einiges, aber auch nicht aus Menschenfreundlichkeit. Dahinter steht eine knall harte Imagestrategie. Und wenn die sich ändern wer weiss was dann für ein Wind aus Cupertino weht.
Na man muss jetzt auch nicht alles verteufeln. Klar gibt es bestimmt auch bei Apple einige Leichen im Keller, dennoch ist das mit der FLA der richtige schritt. Wenigstens tun Sie etwas im vergleich zu anderen Firmen.
Wenn das ganze ernst gemeint ist stimme ich Dir hier zu - löblich wenn es wirklich gemacht wird und nicht nur angekündigt und dann lax ausgeführt wird.
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