Der führende US-amerikanische Buchändler Barnes & Noble leistet sich mit Amazon seit rund einem Jahr einen erbitterten Wettbewerb um die Vorherrschaft im E-Book-Markt. Beide Händler bietet den Kunden ein riesiges Angebot aktueller Literatur sowie einen eigenen E-Book-Reader an. Mit dem nun vorgestellten Nook Color versucht sich Barnes & Noble auch gegen Apple zu behaupten.
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Die Akkulaufzeit ist bei deaktiviertem WLAN mit rund 8 Stunden etwas kürzer als beim iPad und wesentlich kürzer als bei dedizierten E-Book-Lesegeräten. Geräte wie der Amazon Kindle oder der ähnlich günstige Oyo-Reader von der deutschen Buchhandelskette Thalia kommen, je nach Lesebegeisterung der Nutzer wochen- oder gar monatelang mit einer Akkuladung aus.
Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz, dass aber unter einer eigens angefertigten grafischen Oberfläche verborgen ist. Barnes & Noble ruft Entwickler dazu auf, Anwendungen speziell für den Nook Color zu entwickeln. Zugang zu diversen sozialen Netzwerken und ein Webbrowser sind neben den Readerfunktionen bereits enthalten.
Während der Amazon Kindle mit 139 US-Dollar etwas günstiger ist als der 149 Euro teure Nook, kann das E-Ink-Gerät von Barnes & Noble immerhin mit einem zweiten farbigen Display aufwarten. Der Nook Color ist mit 249 US-Dollar für einen E-Book-Reader vergleichsweise teuer - aber noch deutlich günstiger als das Apple iPad oder das Samsung Galaxy Tab. Apple und Samsung hat Barnes & Noble ein Buch-Angebot bestehend aus rund zwei Millionen Titeln voraus. Mit dem Nook Color möchte man sich außerdem den Zeitschriften-Markt erschließen. Auch Kinder hat man als Kunden ins Visier genommen - diese sollen mit interaktiven Bilderbüchern gewonnen werden.
Da Barnes & Noble nicht in Deutschland vertreten ist, wird dieses Gerät hierzulande auch nicht angeboten werden.



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bitte nicht schon wieder Apple mit Birnen vergleichen...andere Zielgruppen
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