Apple und weitere Verleger haben mit der EU eine Einigung über E-Book-Preise erzielt. Sie haben angeboten, dass Händler – zunächst für zwei Jahre – Preise oder Rabatte für E-Books festlegen können. Die kritisierte Meistbegünstigungsklausel wurde für fünf Jahre ausgesetzt.
Mit diesem Vorschlag haben Apple und vier weitere Verleger auf die Vorwürfe der EU über illegale Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books reagiert. Die EU bewertete die Vorschläge positiv. Die nun von Apple vorgebrachten Verpflichtungen stellen die normalen Wettbewerbsbedingungen im E-Book-Markt wieder her, heißt es seitens der EU.
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Damit wird Apples Abkommen mit den Verlagen hinfällig, nach dem allein die Verlage die Preise für E-Books festlegen konnten und Apple im Gegenzug die übliche Beteiligung von 30 Prozent des Verkaufspreises erhielt. Gleichzeitig durften die Verlage die E-Books nirgends preiswerter anbieten.
Profitieren wird nun neben den Käufern und Lesern von E-Books vor allem Amazon, das nun wieder günstigere Preise mit den Verlagen aushandeln kann, die unterhalb jener in Apples iBookstore liegen.
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