Nicht nur Weihnachtsstressgeplagte sehnen das Ende des Advents herbei – auch Benutzer der Office-Suite „OpenOffice.org“ freuen sich auf die stillen Tage nach dem Fest. Denn dann können sie voller Vorfreude auf die fertige Version von OpenOffice.org 3.2 schon einmal den „OOo 3.2.0 RC1“ ausprobieren.
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Hinter diesem kryptischen Kürzel verbirgt sich der erste Release Candidate (RC 1) der Produktivitäts-Software „OpenOffice.org“, einem kostenlosen und zunehmend ebenbürtigem Konkurrenten für die etablierte Software aus Redmond. Ebenso wie der „große Bruder“ von Microsoft beinhaltet OpenOffice zahlreiche Programme, die den Büroalltag angenehmer und effizienter machen sollen. Neben der Textverarbeitung „Writer“ sind da noch die Tabellenkalkulation „Calc“, das Präsentationsmodul „Impress“ und das Zeichenwerkzeug „Draw“ zu nennen. Aber auch eine kleine Datenbankanwendung namens „Base“ ist dabei – teilweise schon aus den grauen Vorzeiten des Programms, als man in Redmond noch mit grünen Zeichen auf schwarzem Hintergrund arbeitete.
Der neue Release Candidate 1 enthält denn auch zahlreiche Verbesserungen und Neuerungen, die vor allem „Calc“ betreffen und unter anderem ein komplexes „Kopieren & Einfügen“ von Zelleninhalten zulassen, Verbesserungen der statistischen Rechenfunktionen, neue Unicode und Unichar-Funktionen. Letzteres wurde auch in „Writer“ angefasst, der jetzt auch OpenType-Fonts unterstützt, die aus ehemaligen PostScript (Type 1)-Fonts entwickelt wurden.
Auch wird nun das „OpenDocument Format“ in der Version 1.2 unterstützt, mit einer engeren Übereinstimmung zu den OASIS ODFF/OpenFormula Spezifikationen. Dies verbessert den Dokumentaustausch und die Kompatibilität mit anderen XML-Editoren. Aber das Beste kommt zum Schluss: der Start. OpenOffice.org 3.2 soll erheblich schneller starten als die Version 3.0 – und zwar um den Faktor 3. Wenn das kein guter Start ins neue Jahr ist!
Aber aufgemerkt: es handelt sich um einen unfertigen Release Candidate, unerwartetes Verhalten der Programme sind daher nicht unüblich.



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