Der E-Book-Reader Kindle bietet einen eigenen Webbrowser, der allerdings nur von US-Besitzern genutzt werden kann. Diesen Browser möchte Amazon nun offenbar verbessern und sucht nach erfahrenen Entwicklern [1] , die sich mit aktuellen Webstandards auskennen.
Allerdings vermeiden selbst US-Besitzer den Browser, da das E-Ink-Display zwar für E-Books sehr gut geeignet ist, aber für Webseiten zu langsam arbeitet. Außerdem kann es nur Graustufen darstellen. Es ist somit allenfalls zum kurzen Nachschlagen von bestimmten Informationen geeignet.
Das Job-Angebot stammt von Lab126, bei Amazon verantwortlich für den Kindle. Ein Kindle mit einem deutlich überarbeiteten Browser wäre aber nicht mit dem aktuellen E-Book-Reader vergleichbar, denn wenn er auch benutzt werden soll, dann muss Amazon ein anderes Display einsetzen. Dann wären auch Verhandlungen mit den bisherigen Mobilfunkpartnern Sprint und AT&T unvermeidlich - bisher sind die Kosten für die 3G-Nutzung in die Buchpreise eingerechnet, surfende Kindle-Besitzer würden aber deutlich stärker die 3G-Verbindung nutzen.
Die Gerüchte, dass Amazon dem iPad eventuell ein Gerät entgegensetzen möchte, hatten durch die Ankündigung eines Kindle SDK sowie der Übernahme eines auf Touchscreen spezialisierten Start-Ups Nahrung erhalten.












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