Die Auseinandersetzung zwischen Apple und dem Hersteller von geklonten Macs geht weiter: Nachdem Psystar im Januar noch behauptet hatte, Apple verstoße gegen das Kopierschutzrecht (wir berichteten), hat Apple im Gegenzug nun eine neue Klage eingereicht, in der es auf 13 Seiten nicht nur die Vorwürfe zu widerlegen sucht, sondern auch Psystar vorwirft, gegen den "Digital Millennium Copyright Act" (DMCA) zu verstoßen.
Psystar habe mit dem Kauf der Mac OS X Software keine explizite Freistellung von der Lizenzbestimmung erworben, die das alleinige Verwertungs- und Änderungsrecht beim Hersteller belässt. Der DMCA ist allerdings nicht unumstritten, da er die Produktion und Verbreitung von Technologien kriminalisiert, die Zugriffsbeschränkungen umgehen, selbst wenn dabei das Urheberrecht selbst gar nicht verletzt wird.
Nun muss das Gericht entscheiden, ob Apple sich auf die Lizenzbestimmungen berufen kann oder Psystar mit dem Erwerb der Software auch das Recht zur Installation auf Nicht-Apple-Hardware erworben hat. Allerdings haben sich beide Seiten bereits darauf geeinigt, keine Quelldaten preiszugeben bevor es zur Hauptverhandlung kommt.



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Ich vermute ja schwer, dass in diesem Prozess noch andere Unternehmen mit drinstecken. Das kann so eine Firma finanziell gar nicht lange durchhalten. Ist aber ein hochinteressanter Fall wie ich finde.
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