GUTE MAC-VERKÄUFE, GEWINN UND UMSATZ SCHWÄCHER ALS ERWARTET

Apple-Quartalszahlen 04/2011: Analysten hatten mehr erwartet

18.10.11 | 23:10 Uhr - von m.sherling
(Bild: istockphoto.com, sitox)

Ein neues MacBook Air, ein neuer Mac mini und vor allem: Ein brandneues Mac OS X Lion. Die Zeichen standen gut für Apple im vierten Wirtschaftsquartal 2011, auch wenn das neue iPhone 4S seinen Marktstart erst nach dem Quartalsende erlebte. Doch die Erwartungen der Analysten konnte das Unternehmen diesmal nicht alle erfüllen. 

 

Gerechnet hatte Apples Finanzchef Peter Oppenheimer gewohnt konservativ mit einem Umsatz von 25 Mrd. US-Dollar. Tatsächlich erwirtschaftete das Unternehmen im vierten Finanzquartal 2011 28,27 Mrd. US-Dollar und damit den zweithöchsten je getätigten Umsatz - wenn auch weniger als von Börsenspezialisten erwartet, die mit bis zu 29,69 Mrd. US-Dollar gerechnet hatten. An Gewinn gelangten im Dreimonatszeitraum 6,62 Mrd. US-Dollar (7,05 US-Dollar pro Aktie) in Apples Kriegskasse. 

 

Zugrunde liegen diesen Zahlen Verkäufe von 11,12 Millionen iPads - erwartet worden waren im Vorfeld zehn bis 13 Millionen. Auch mit den iPhones blieb Apple hinter den Prognosen zurück: Vor dem Start des iPhone 4S gingen zwar 17,07 Millionen Geräte über den Ladentisch, gerechnet hatten Analysten indes mit bis zu 22 Millionen. Starke Verkäufe zeigt Apple aber im ehemaligen Kerngeschäft des Unternehmens, der Mac-Sparte: 4,89 Millionen Macs gelangten im vierten Finanzquartal in Kundenhände: 3,62 Millionen Mobil-Macs und 1,28 Millionen Desktop-Macs veräußerte Apple. Die ebenfalls erst nach Quartalsende erneuerten iPods schlugen hingegen nur noch mit 6,62 Millionen verkaufter Geräte zu Buche: Rund 2,4 Millionen weniger als noch im Vorjahr. 

 

 

 

 

Kommentar

Apple-Anleger sind eigentlich keinen Kummer gewohnt: Quartal auf Quartal konnte Apple bislang Rekorde verbuchen. An das Zurückbleiben der Ergebnisse hinter den eigenen Prognosen des Unternehmens erinnern sich nur noch wenige - es geschah zuletzt 2002. Diesmal übertraf Apple seine selbstgesteckten Ziele zwar deutlich; jedoch hatten die Analysten dem Unternehmen weit mehr zugetraut als die wirklichen Zahlen belegen. 

 

Das muss nicht notwendig etwas heißen: An stetige Erfolge gewöhnt, sind auch Börsenspezialisten nicht unfehlbar und vermuten bisweilen mehr, als die Realität hergibt. Gleichwohl zeigt das Ergebnis, dass auch Apple nicht unverwundbar ist: Schulden- und Wirtschaftskrise fordern auch bei den beliebten elektronischen Geräten ihren Tribut und führen bei Kaufinteressenten zur Zurückhaltung. So demonstrieren die Zahlen, dass auch Apple nicht im luftleeren Raum über den Problemen der Realwirtschaft schwebt. 

 

Allerdings ist längst nicht alles schlecht, was aus Cupertino zu vermelden ist: Zum einen ist eine Erhöhung der Brutto-Marge zu bemerken, die vornehmlich der ständigen Optimierung durch den pfennigfuchsenden Nunmehr-Chef von Apple, Tim Cook, zu verdanken sein dürfte. Lag die Marge noch im Vorjahresquartal bei 36,9 Prozent, betrug sie diesmal 40,3 Prozent. Darüber hinaus hat Apple nur einmal zuvor in einem Dreimonatszeitraum mehr als vier Millionen Macs verkauft: Und zwar über Weihnachten 2010. Vornehmlich dank des neuen MacBook Air scheint also im Computergeschäft der Zuwachs deutlich spürbar. 

 

Mögen die Zahlen daher auch in einigen Punkten enttäuschen: Für die Zukunft verheißen sie nicht unbedingt Schlechtes. Zumal Apple mit der Prognose für das nächste Quartal (Umsatz: 37 Mrd. US-Dollar) schon jetzt über dem liegt, was Analysten als Vorhersage erwartet hatten. 

 

Hinweis: Der Autor ist Eigentümer von AAPL-Wertpapieren.

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Bild von rudolf07

Was interessiert das Geschwätz von sog. "Börsenspezialisten"?

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Schon interessant. Analysten und Börsenspezialisten sind diejenigen, die traditionell IMMER falsch liegen mit ihren Vorhersagen.

Ein Haufen arroganter Idioten in irgendwelchen Großbanken, die weniger Ahnung von Apple haben als gut informierte Blogger. Ziemlich traurig. Aber genau solchen Leuten haben wir die momentane Finanzkrise zu verdanken.

Naja, wenn sie intelligenter wären, würden sie vermutlich Produkte entwickeln, nicht dumm rumschwätzen und mit Steuergeldern auf ihren Jobs gehalten werden müssen.

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Analysten und Spezialisten. Dieses ganze Ungeziefer lernt es nie. Erst wenn die ganze gottverdammte Welt ein rauchender Trümmerhaufen ist... Unser tägliches Wachstum gib uns heute...

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Der Kommentar von Gast um 00:58 Uhr ist wirklich der erste intelligente, durchdachte und beste Kommentar, den ich hier jemals lesen durfte!!!
Ich hab nach langen stillen Lesens echt gedacht hier tummeln sich nur grenzdebile Vollidioten rum.

Bitte weiter so kommentieren!!

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der meinung bin ich auch. die analysten sind in meinen augen, überbezahlte seselfurzer die die welt nicht braucht. ich habe noch nie gelesen das so ein depp eine richtige prognosse ab gab. entweder sind sie entäuscht, oder überascht. beides läuft auf das gleiche hinaus. sie können nicht für eine fehler gerade stehen. die schuld habe immer andere. die wirtschaft wächt nicht so schnell, china hortet billionen in fremdwähung, der nahe osten, und und und.....
diese idioten haben sicher vor 15 jahren auch gesagt, "steve jobs kann apple auch nicht mehr helfen, die sind so pleite last apple untergehen."
und jetzt schreiben die ein rekort quartal nacheinander, sind 398 miliarden $ wert, und auf dem konto: APPLE liegen lächerlich 60 miliarden $. sory 66,68 miliarden $ :-)) !!!
die banker sollten sich mal überlegen wem sie ihre jobs zu verdanken haben. dem staat, der sind wir steuerzahler. wir haben sie gerettet. das hat keiner von den idioten voher gesagt.
ich gratuliere apple für das tolle ergebnis. und wünsche ihnen auch in zukunft, und ohne steve jobs gewinne. den mit genug mut und geld, kann man gute produkte produzieren. die ich mit genug geld kaufe, wen apple drauf steht. :-) !!

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Hilfe!!! Deutsch gehört nicht so zu Deinen Stärken, oder?

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und siehe da.... schon wieder ein grenzdebiler Idiot........ mensch das war auch zu schön für wenige Stunden keinen Mist in den Kommentaren stehen zu haben..

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Was für ein gottvoller Schwachsinn. Ein sehr gutes Ergebnis für eine Firma, aber "man" hatte mehr erwartet. Wachstum, Wachstum, Wachstum - der Gott unserer Zeit. Man kann eigentlich nur noch eine Fawkest-Maske aufsetzen und nach Frankfurt oder New York "campen" gehen...

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Analysten sind die Parasiten unserer Volkswirtschaft. Sie kommen frisch von der Uni und stehen bei ntv vor der Kamera und erklären uns die Welt. Analysten sind wie Jungfrauen die über Geschlechtsverkehr reden.

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Ich habs ja selber erlebt... Aufm Gymnasium die totalen Blindnieten, Notendurchschnitt hat nicht für ein vernünftiges Ingenieurstudium gereicht - also alle Mann ab zum BWL und in die Banken. Da sitzen sie nun, solariumgebräunt, geschniegelt und gebügelt... nie gearbeitet... labern den ganzen Tag nur Kacke (je mehr Fremdwörter desto besser) und erklären uns, wie die Welt funktioniert. Und das sind so VIELE - und die sickern überall in die Führungspositionen rein, nicht nur in Banken. Mir ist schon vor zehn Jahren himmelangst dabei geworden...
Wo man hinschaut... nur noch Maulhelden.

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Ja, Du hast es erfasst! Wir BWLer, Banker und ich nehme uns auch noch als FDP-Mitglieder dazu, sind alle doof und haben einfach keine Ahnung, wie die Welt und das Leben im Allgemeinen so funktionieren. Wichtig ist doch nur, dass es alle anderen besser wissen.

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Ich bin selber Banker. Und mittlerweile schäme ich mich dafür. Deine emotionale Reaktion bestärkt mich nur. Ich steh dazu. Die maßlose Arroganz dieser ganzen Kaste von Menschen wird in zunehmendem Maße zu einem globalen Problem.

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Eine Frage: Wenn Du Dich selbst dafür schämst Banker zu sein, warum suchst Du Dir keinen anderen Job??? Ich würde das so machen, aber ich nun einmal sehr gerne Banker.

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Ich war auch mal gerne Banker. Als die Branche noch einen guten Ruf hatte und man die Kunden noch bedarfsgerecht und ehrlich beraten hat. Vielleicht arbeitest Du ja in einer Bank, wo das noch geht... ??!

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Zum Glück haben wir kein Privatkundengeschäft und ich muss deshalb auch niemanden "beraten"! Das würde mir in der Tat auch keinen Spaß machen.

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Fass einfach mal alle "Analysten"-Meinungen - und Prognosen, die in diesem Jahr hier veröffentlicht wurden, zusammen. Ein großer Haufen gequirlter Kacke. Nicht mal 5% der Aussagen waren am Ende zutreffend. So will ich auch mal Geld verdienen...

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Ich freu mich mal über so einen "Rücksetzer" - kann man günstig nachkaufen. Eigentlich total idiotisch dieses Analysten-Treffer-Spiel. Ich habe manchmal den Eindruck dass sich keiner mehr selber Gedanken zu den Zahlen macht. Die Prognose von Apple wurde - wie oben erwähnt - traditionell locker übertroffen. Und dass sich die Leute bei den Gerüchten zum kommenden iPhone 5 / 4S im letzten Quartal etwas zurückgehalten haben ist doch nachvollziehbar (sieht man ja an den 4S Verkaufszahlen jetzt). Die letzten iPhones kamen in den Vorjahren immer im Juni / Juli raus und dieses Jahr halt erst im Oktober... In dem Zusammenhang sind die iPhone-Verkäufe alles andere als schlecht....

Bild von Gast

Warum steht über solchen Berichten eigentlich immer
"Fa. XY entäuscht die Erwartungen..."
und nicht
"Analysten lagen wie immer falsch" oder "Fehleinschätzungen der Spezialisten" ?

Bild von Gast

Weil diese Leute gottgleich sind und sich nicht irren. Die haben einen Topf mit Weisheit im Büro stehen und fressen daraus jeden Tag mit Löffeln.

Bild von Gast

Falsch, sie glauben es nur. Übrigens gab es früher bereits einen ähnlichen Beruf, war allerdings etwas schlechter bezahlt, und für falsche Prognosen konnte man einen Kopf kürzer gemacht werden. Goldige Zeiten waren das. Der Beruf hieß übrigens Wahrsager (Glaskugel oder Karten).

Bild von Gast

Ich gebe einen Scheiß auf die geistigen Ergüsse sogenannter Analysten. Fakt ist doch: Wenn sie es drauf hätten, müssten sie nicht mehr arbeiten, könnten auf den Bahamas ihr Leben geniessen und müssten nicht als schlecht bezahlte Angestellte als einer von vielen im Sinne ihres Arbeitgebers agieren. Und so einer will uns sagen, wie es geht? Lächerlich. So welche erdreisten sich zu sagen "Firma xy enttäuscht, weil nur 5 anstatt 6 Milliarden Gewinn nach Steuer"? Soll erstmal selber was leisten. Ein Profi der es geschafft hat finanziell unabängig zu sein, kann mir gerne Tipps geben.

Bild von syr.oliver

schon witzig spritzig trotz dem Rekordjahr von Apple einer der besten Verkäufe und Umsätze aller Zeiten wie Apple nie zuvor hatte, wenn man bedenkt das Apple in den 90er und Anfang 2000 ja kurz vor der Auflösung stand und um die Aktien damals mies stand. Dann heulen die ANALysten noch rum wie Babys als hätte man denen den Schnullerdroge Geld weggenommen, "buuuääääähhhh will mehr Schnuller haaaaben maaammiiii". Ich weiß von Lehrer und andere die meisten die es nicht geschafft haben mit dem Abi oder nicht so gut im Schnitt sind werden meisten BWL'er (Wirtschaftsinformatiker, Manager, Bank usw.), Juristen (Medien, Scheidung usw. aber selten Fach für Arbeit und Sozialrecht) und sonstiges Faxen machen Hauptsache wichtig machen, aber leider werden die richtig guten immer weniger wie auch die Ehrlichkeit. Ich habe mein Fachabi und lasse nicht die Brust so dickgeschwollen wie andere und wichtig schon mal gar nicht nur ehrlich leider kommt man damit nicht weit daher tut's mir nicht leid das eine bestimmte Branche gerade in Sachen Finanzen wo ich mal tätig war auch seit 2001 IT Blase ja fast alle 2 Jahre in Verruf wie oft soll das noch gehen, es geht nur um Wachstum und nochmals Wachstum verkommt ja fast zum Wixtum von einer Orgie zu anderen für die Wenigen selbst ANALysten sind da auch nur kleine Erbsenzähler dagegen also seit einfach ehrlicher man kann nichts im vorraus berechnen denn der Mensch ist der unberechenbarer Faktor und ein ewiger Fehler im System daher werden Prognosen und ANALysen nie 100% sein. ANALysten und Hellseher haben eins gemeinsam sie sehen eine wahrscheinliche Zukunft vorraus, während die einen es vermuten, berechnen und die anderen es durch Hilfsmittel wie Handlesen, Karten usw. herauslesen das Ergebnis ist das gleiche eine mögliche wahrscheinliche Zukunft wo davon zu 50:50 eintrifft höhere Trefferquote ist sehr selten dagegen wie das Wetter. Ist schon lustig bei der ARD vor den Nachrichten sogenannte Prognosen, Ergebnisse erscheinen und danach dann das Wetter auch mit einer Prognose endet und beides sind auch nur so wahrscheinlich in etwa es werden könnte. In der Mathematik gibt es eine Konstante je weiter man im vorraus berechnet umso größer wird die Unwahrscheinlichkeit und die Fehlerquote erhöht sich ebenso, daher ist auch beim Wetter eine Prognose von 2 Wochen mittlerweile durch Technik möglich genau aber je weiter in die Zukunft um so wankender, das gilt genauso für ANALysten und auch für den Ar sch solche Behauptungen sonstiges von sich zu blasen. Sorry Maclife aber ich musste das mal so genau benennen. Lasst einfach das Thema Analysten weg, mich interessiert das genauso wenig wie ein Sack Reis in China umgefallen ist. Ist nur wichtig das es Apple gut geht egal wieviel oder durchschnittlich was verkauft hat Hauptsache wir können uns weiter erfreuen was noch alles kommt und der Rest einfach mal Mund halten Punkt.

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