Wieder wurde ein Mac-Entwickler übernommen und die Weiterentwicklung diverser Mac-Programme ist zweifelhaft. E-Book-Händler Kobo war an der Publishing-Lösung von Aquafadas (PulpMotion, SnapFlow) interessiert und hat die Firma nun gekauft.
Für Aquafadas war Software zum digitalen Publizieren schon länger wichtig, Kobo hofft durch die Übernahme den eigenen Kunden mehr Magazine, Comics, Kinderbücher und Dokument anbieten zu können. Die Aquafadas-Software ist mit iBooks Author vergleichbar und exportiert ePub 3. Nun sollen Aquafadas-Kunden direkt auf Kobo veröffentlichen können. Die Kobo-Plattform zum Veröffentlichen selbst geschriebener Werke wird ab sofort auch auf Deutsch angeboten.
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Kobo hat nach eigenen Angaben zehn Millionen Kunden und lockt Autoren mit besseren Konditionen als die Konkurrenz. Wie wichtig das sogenannte Self-Publishing für eBook-Plattformen sein kann, zeigen die Kindle-Verkaufscharts, in die es bereits mehrmals Werke unabhängiger Autoren geschafft haben. Kobo gehört zu Rakuten, dem Betreiber einer großen japanischen Shopping-Seite.
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Aquafadas war kein "Mac-Entwickler", sondern hat Software sowohl für Windows, OS X, iOS und Android geschrieben.
Deren Digital publishing framework funktioniert auf jeder erdenklichen Plattform, inkl. iBooks, Amazon oder eben auch Kobo.
Daran wird sich auch nach dem Kauf nichts ändern. Mag sein, dass es spezielle Kobo-only Features geben wird, aber das ist auch schon alles.
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