Dass man für die Datensicherheit nicht genug tun kann, weiß mittlerweile Jeder, der sich im Internet bewegt. Aber auch am Arbeitsplatz droht Gefahr: Eine Festplatte ist schnell geklont und Zugriff über irgendeine Hintertür finden Profis immer. Ein Türchen aber ist nun dicht. Dank „PGP Whole Disk Encryption“.
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Problematisch ist immer die Situation, in der ein unberechtigter Anwender physischen Zugriff auf die Festplatte erhält. Beispielsweise durch einen ungeschützten Account oder über eine BootCamp-Partition. Denn BootCamp erlaubt seit der Version 3 auch den Zugriff auf die Daten, die auf der Mac OS-Partition liegen. Damit könnte sich ein Benutzer über einen von Windows möglicherweise schlechter geschützten Account anmelden und auf die Daten aller Partition zugreifen. Trotz größter Sicherheitsvorkehrungen wäre dann das gesamte Laufwerk offen. Dem beugt „PGP Whole Disk Encryption“ vor, indem es nicht nur einzelne Daten, sondern gleich ganze Festplatten verschlüsselt. In der Version 10.0 ist es nun auch möglich, eine BootCamp-Partition so abzudichten, dass man auch über diese keinen Zugriff mehr erhalten kann, meldet Macnn.
Die Verschlüsselung arbeitet dabei mit einem AES („Advanced Encryption Standard“) 256bit-Schlüssel, der im Gegensatz zu den einfacheren Algorithmen AS 128bit bislang noch nicht „geknackt“ werden konnte und von den US-amerikanischen Behörden für die Verschlüsselung geheimer Dokumente empfohlen wird. Ein Gelegenheitstäter dürfte sich daran also die Zähne ausbeißen.
Für die professionelle Datenschutzlösung ab Mac OS X 10.5 verlangt PGP 110 Euro; der Benutzer erhält dafür allerdings die Verschlüsselungstools für ZIP-Archive gleich dazu.



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