09.02.10 | 13:01 Uhr - von Eric Schäfer

OPENOFFICE IM IBM-PELZ

IBM arbeitet an Office Alternative

OpenOffice im IBM-Pelz: IBM arbeitet an Office Alternative

Eine IBM eigene Oberfläche, darunter eine aktuelle OpenOffice-Version und fertig ist Lotus Symphony 3 Beta 2. Die neue Version der Office Alternative von IBM ist jetzt erhältlich. 

Lotus Symphony 3 Beta 2 bietet neben einer verbesserten Benutzeroberfläche viele zusätzliche Features und Funktionen. Sowohl unter der Textverarbeitung „Documents“, dem Power Point-Pendant „Presentations“ und der Tabellenkalkulation „Spreadsheets“. In allen Teilen gibt es Neuerungen [1] .

So unterstützt Lotus Symphony 3 Beta 2 [2] Visual Basic Macros, beispielsweise aus Excel, und OLE-Objekte, Video-/Audioinhalte lassen sich einbetten. Neue Visitenkarten und häufig verwendete Etikettenvorlagen können kreiert werden. Außerdem werden Microsoft Office 2007-Dateien und OpenOffice.org-Dateiformate unterstützt.

IBM hatte den eigenen Programmcode von Lotus Notes in das OpenOffice-Projekt eingebracht. Auch die IBM-Lösung arbeitet mit dem Open Document Format (ODF), und damit auf nahezu jeder Plattform. 

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Bild von Gast

fucking Lotus

ich muss in der firma seit einigen wochen mit LotusNotes (e-mail, kalender, adressbuch) arbeiten. Lotus Symphony gehört auch dazu. das benutzen wir jedoch (gott sei dank!) nicht.

LotusNotes ist wohl mit abstand die schlechteste software, die ich je gesehen habe! eine katastrophales armutszeugnis für einen milliardenkonzern wie IBM. vor kurzem habe ich gelesen, dass IBM die zweitwertvollste marke der welt ist. direkt nach CocaCola. ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass IBM solchen quatsch programmiert.

diese software ist einfach absolut unzumutbar. hier mal die heftigsten punkte, die mir gerade mal so einfallen. die liste liesse sich auf jeden fall noch stark erweitern...

– saumässig langsam. selbst auf einem MacPro Xeon Nehalem Quad Core 2,66 Ghz mit 6 GB RAM!

– vor einigen tagen musste ich z.B. 3 e-mails à ca. 8 MB weiterleiten. ich benötigte dafür 10 minuten!!! man stelle sich das mal vor!

– saumässig überladen von funktionen, welche ein normaler user niemals brauchen wird

– sehr unstabil

– plötzlich werden alle oder nur teilweise vorhandenen e-mails als ungelesen markiert obwohl sie bereits gelesen sind.

– manchmal kommen mails mit sehr grosser verspätung an. ich spreche hier nicht von minuten, sondern von bis zu VIER TAGEN!

– ich habe den verdacht, dass manche e-mails gar nicht zugestellt werden. bisher kann ich es leider (noch) nicht beweisen.

– bei IBM kann wohl keiner richtig deutsch. version 8.5 war vielleicht zu 30% lokalisiert. 8.5.1 vielleicht zu 60%.

– auf der website kann ich die updates nicht selber herunterladen. stattdessen muss ich mühsam um hilfe bitten, da man sich registrieren muss und ich selber keinen account bekomme.

– in der windows-version wird ein app names "kill notes" mitgeliefert. wenn notes abschmiert, müsste man eigentlich den ganzen rechner neu starten (tritt regelmässig auf). doch um dies zu umgehen, liefert IBM dieses kill notes mit. also weiss auch IBM, dass es ein quatsch ist.

– meine installationsanleitung ist 19 seiten lang! ok es sind viele screenshots dabei, aber HALLO!?

– LotusNotes verhält sich wirklich von mac zu mac immer wieder anders. auf zwei identischen mac's kann die software nach dem genau gleichen ablauf installiert werden. doch jeder client verhält sich anders.

– offiziell wird OS X 10.6 noch nicht unterstützt. es läuft aber eigentlich trotzdem

– soweit ich weiss gibt es keine PPC-version von LN 8.5

– soweit ich weiss lassen sich mails aus outlook und mail.app nicht in notes importieren

– im adressbuch lässt sich nicht nach dem vornamen suchen

– die e-mail-adressen werden bei empfangenen mails nicht angezeigt und sind nur umständlich zu erreichen

– der kalender unterstützt keine farben für verschiedene kalender wie iCal

– die volltextsuche ist eine katastrophe

– in unserer firma ist mir noch keine einzige person begegnet, welche LotusNotes nicht als katastrophe einstuft

ich denke (und hoffe), dass bald ein kunde reklamiert und nachfragt in welchem jahrhundert wir eigentlich leben! wieso seine e-mails mit verspätung beantwortet werden usw. denn dann gehts dann vielleicht zurück zu exchange.

ich wünsche auf jeden fall keinem feind, dass er damit arbeiten muss....


Bild von Gast

derVonLotusGeschädigte!

ich muss in der firma seit einigen wochen mit LotusNotes (e-mail, kalender, adressbuch) arbeiten. Lotus Symphony gehört auch dazu. das benutzen wir jedoch (gott sei dank!) nicht.

LotusNotes ist wohl mit abstand die schlechteste software, die ich je gesehen habe! eine katastrophales armutszeugnis für einen milliardenkonzern wie IBM. vor kurzem habe ich gelesen, dass IBM die zweitwertvollste marke der welt ist. direkt nach CocaCola. ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass IBM solchen quatsch programmiert.

diese software ist einfach absolut unzumutbar. hier mal die heftigsten punkte, die mir gerade mal so einfallen. die liste liesse sich auf jeden fall noch stark erweitern...

– saumässig langsam. selbst auf einem MacPro Xeon Nehalem Quad Core 2,66 Ghz mit 6 GB RAM!

– vor einigen tagen musste ich z.B. 3 e-mails à ca. 8 MB weiterleiten. ich benötigte dafür 10 minuten!!! man stelle sich das mal vor!

– saumässig überladen von funktionen, welche ein normaler user niemals brauchen wird

– sehr unstabil

– plötzlich werden alle oder nur teilweise vorhandenen e-mails als ungelesen markiert obwohl sie bereits gelesen sind.

– manchmal kommen mails mit sehr grosser verspätung an. ich spreche hier nicht von minuten, sondern von bis zu VIER TAGEN!

– ich habe den verdacht, dass manche e-mails gar nicht zugestellt werden. bisher kann ich es leider (noch) nicht beweisen.

– bei IBM kann wohl keiner richtig deutsch. version 8.5 war vielleicht zu 30% lokalisiert. 8.5.1 vielleicht zu 60%.

– auf der website kann ich die updates nicht selber herunterladen. stattdessen muss ich mühsam um hilfe bitten, da man sich registrieren muss und ich selber keinen account bekomme.

– in der windows-version wird ein app names "kill notes" mitgeliefert. wenn notes abschmiert, müsste man eigentlich den ganzen rechner neu starten (tritt regelmässig auf). doch um dies zu umgehen, liefert IBM dieses kill notes mit. also weiss auch IBM, dass es ein quatsch ist.

– meine installationsanleitung ist 19 seiten lang! ok es sind viele screenshots dabei, aber HALLO!?

– LotusNotes verhält sich wirklich von mac zu mac immer wieder anders. auf zwei identischen mac's kann die software nach dem genau gleichen ablauf installiert werden. doch jeder client verhält sich anders.

– offiziell wird OS X 10.6 noch nicht unterstützt. es läuft aber eigentlich trotzdem

– soweit ich weiss gibt es keine PPC-version von LN 8.5

– soweit ich weiss lassen sich mails aus outlook und mail.app nicht in notes importieren

– im adressbuch lässt sich nicht nach dem vornamen suchen

– die e-mail-adressen werden bei empfangenen mails nicht angezeigt und sind nur umständlich zu erreichen

– der kalender unterstützt keine farben für verschiedene kalender wie iCal

– die volltextsuche ist eine katastrophe

– in unserer firma ist mir noch keine einzige person begegnet, welche LotusNotes nicht als katastrophe einstuft

ich denke (und hoffe), dass bald ein kunde reklamiert und nachfragt in welchem jahrhundert wir eigentlich leben! wieso seine e-mails mit verspätung beantwortet werden usw. denn dann gehts dann vielleicht zurück zu exchange.

ich wünsche auf jeden fall keinem feind, dass er damit arbeiten muss....


Bild von Gast

Eigentlich ein Vorteil für

Eigentlich ein Vorteil für das OpenOffice Projekt.
Einen Großkonzern als zusätzlichen Entwickler an der Seite zu haben müsste sich doch positiv für OpenOffice sein? Sehe ich das richtig so, dass der Quell-Code von IBM auch frei gegeben wird?


Bild von JoeSch
JoeSch

noch 'n Office...

... als gäbe es mittlerweile nicht genug davon...
Naja, wers braucht?! Ich jedenfalls nicht!


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