OpenOffice.org hat sich nicht nur auf dem Mac eine wachsende Nutzerschar erobert, sondern ist aufgrund seiner Verfügbarkeit auch für Linux dort die dominierende Bürosoftware. Nachdem die Mac-Version für "OOo" längere Zeit aus Kapazitätsgründen hinterherhinkte, werden nun die aktuellen "Release Candidates" zeitgleich angeboten. Bislang nur als "OOo-Dev 3.1.1" angeboten, bieten die neuen Versionen für alle drei Systeme unter anderem eine verbesserte Dokumentsperre, eine Sicherungskennwort für alle Dokumente, Anti-Aliasing bei Grafiken und einen verbesserte Eingabe von arabischem Text. Eine komplette Übersicht der Verbesserungen findet sich hier. Aber Vorsicht: noch handelt es sich um Beta-Versionen.
Das NeoOffice-Projekt, entstanden aus der Unzufriedenheit mit der verlangsamten Portierung von OpenOffice auf den Mac, hat sich mittlerweile eine eigene Fangemeinde geschaffen, die das kostenlose Paket mit Spenden unterstützt. Den Spendern wird denn auch die Möglichkeit geboten, an einem "Early Access Programm" teilzunehmen, um die aktuellste Version sechs Wochen vor der nicht zahlenden Kundschaft zu benutzen. "NeoOffice 3.0.1 Early Access" beginnt laut Entwicklerblog ab dem 15. September. Am 27. Oktober soll dann die neue Version für alle Benutzer freigegeben werden. Die Teilnahme an diesem Programm kostet 25 US-Dollar. Wer 50 US-Dollar spendet, nimmt automatisch an allen "Early Access" Programmen von NeoOffice 3.x teil. Aufgrund der Weiterbearbeitung des OpenOffice-Codes zeichnet sich NeoOffice durch eine höhere Geschwindigkeit gegenüber OOo aus. Die Version 3.0.1 verspricht außerdem volle Kompatibilität mit Mac OS X 10.6.
Unabhängig davon stehen aber für die vorhandenen Version NeoOffice 3.0 neue Patches bereit.
Bildnachweis: OpenOffice.org



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