Nur für hartgesottene Zahlenschieber ein Grund zur Beunruhigung sind die von „Net Applications“ in schöner Regelmäßigkeit veröffentlichten Nutzerstatistiken im Internet. Dabei hat im Dezember der Google „Chrome“ Browser leicht vor Apples „Safari“ gelegen.
Bei dieser Gegenüberstellung [1] handelt es sich aber um ein Duell der Kellerkinder, denn beide Browser liegen unterhalb der 5% Marke. Unangefochten ist und bleibt der Internet Explorer (in allen Versionen zusammen bei über 60%), gefolgt von Firefox mit etwa 25%. Zwar ist Safari etwas schneller als Chrome beim Rendern der Internetseiten und wesentlich schneller als Firefox, für den alltäglichen Gebrauch aber zählen mehr Faktoren als Geschwindigkeit. Kernaspekt dabei ist die Frage, welcher Browser auf dem Betriebssystem vorinstalliert ausgeliefert wird und damit dem Benutzer nachträgliche Installationen erspart.
Als Grundlage für die Auswertung werden bei „Net Applikations“ die Informationen herangezogen, die der Browser beim Surfen an die einschlägigen Suchmaschinen übermittelt. Aus Kompatibilitätsgründen lassen sich bei Browsern jedoch häufig die Identitäten verschleiern, so dass beispielsweise Camino als Firefox auftreten kann – und entsprechend gezählt wird.
Für Apple wesentlich wichtiger dürften die Zahlen sein, die auf dem Smartphonemarkt gezählt [2] werden: dort lässt Safari als einziger Browser für das iPhone einen direkten Rückschluss [3] auf die Absatzzahlen zu. Und diese liegen dort bei beachtlichen 20% Zuwachs für den Dezember …












Artikel kommentieren
Chrome überholt Safari
Man muss nicht die Statistiken bemühen, um Gründe für die Nutzung anderer Browser zu finden. Ich benutze Browser extensiv für meine tägliche Arbeit. Häufig klappt irgend etwas mit Safari nicht, ohne dass ich erfahre warum. Manchmal wird eine Seite nicht angezeigt, manchmal werde ich gefragt, ob ich Java Version Dingsbums nicht aktiviert hätte. Usw. Daher benutze ich beruflich nur Firefox. Was benutzen aber andere? Bei den Statistiken meiner Websites werden die Abfragen nach Browser aufgeschlüsselt. Da liegt IE in diversen Versionen mit etwa 60-70% vorn. Und etwa 90% der Anfragen kommen über google.com oder google.de.
Vorsicht bei Statistiken
Ich muss DarkRaziel zustimmen. Safari hat es wirklich nur auf dem Mac zu einer respektablen Verbreitung geschafft. Solche Statistiken sollte man aber dennoch immer mit Vorsicht geniessen. Meist wird bei diesen Statistiken das Betriebssystem nicht berücksichtigt. Der Internet Explorer, zum Beispiel, führt aufgrund der grossen Verbreitung von Windows meist auch die Statistiken an. Auch der Firefox hat mittlerweile eine immense Verbreitung dank den Portierungen für Windows, Mac und Linux. Es ist deshalb nicht verwunderlich, weshalb Safari "anscheinend" nicht weit verbreitet ist. Schlussendlich wähle ich immer noch selber meinen Browser aus, Statistiken um deren Verbreitung interessieren mich nicht. Weshalb auch?
Jedem das seine...
Wie ich nutze zu 95% fast nur Safari auf meinem iMac und Firefox und natürlich alle Beide mit AdBlock um nervige Werbung zu unterdrücken.
Aber Safari ist halt nur auf dem Mac ein 100% Browser und nicht auf einen Windows PC.
Wie früher auf meinem Windows Rechner hatte ich auch nur ausschließlich Firefox genutzt da mit der IE nicht so gefallen hat und von seiner beschränkten Erweiterbarkeit.
Leider leider...
...ist nach wie vor die Kombi Firefox mit AdBlock plus und Foxmarks (bzw. neu xmarks) unschlagbar – auf allen Systemen ;-)