Nvidias CEO Jen-Hsun Huang gab auf der Hausmesse GPU Technology Conference einen Ausblick auf kommende Grafikchips. Schon für 2011 ist die Fertigung der GPUs in 28-Nanometer-Strukturbreite vorgesehen.
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Der nächste GPU-Architekturwechsel soll dann mit Maxwell folgen, wie ZDNet berichtet. Dieser Chip, benannt nach dem Physiker James Clerk Maxwell, wird laut Nvidia die 10- bis 12-Fache Performance heutiger Grafikprozessoren erreichen und mit einer Strukturbreite von 22 Nanometer produziert werden. An Entwicklungskosten für die kommenden GPUs rechnet Nvidia mit mehr als zwei Milliarden US-Dollar.
Die Benennung der Grafik-Prozessoren nach Physikern kommt nicht von ungefähr, denn nicht erst seit der Fermi-GPU (nach dem Kernphysiker Enrico Fermi) versucht Nvidia, die GPUs auch jenseits der 3D-Berechnung etablieren zu wollen. Als GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit) sind Grafikchips durchaus auch in der Lage in vielen Bereichen Berechnungen schneller durchzuführen als CPUs. Um die Ansteuerung der GPGPUs zu erleichtern, hat Nvidia die Compute Unified Device Architecture (CUDA) entwickelt.
Auch hierzu hatte der kalifornische Grafikkarten-Spezialist auf der Hausmesse etwas anzukündigen: CUDA soll zukünftig auch von x86er-CPUs ausgeführt werden können. Grundlage ist der Compiler CUDA-x86 der Portland Group (PGI), der sowohl 32- als auch 64-Bit-Code übersetzen kann. Vorgestellt wird der CUDA-C-Compiler von PGI auf der in New Orleans stattfindenden Supercomputing Conference im November. Der Compiler, der die SIMD-Streaming-Fähigkeiten der CPUs zum Abarbeiten des CUDA-Codes verwendet, wird nur kostenpflichtig angeboten werden. Interessant ist der Compiler für Entwickler, die CUDA-Programme damit auch ohne Nvidia-Grafikkarten testen können.



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