Die Begeisterung, mit der Steve Jobs vor vier Monaten die Videotelefonie via FaceTime vorstellte, sorgte vielfach für Verwunderung. Ebenso die Ankündigung Jobs’, bis Jahresende würden mehrere zehn Millionen FaceTime-Geräte im Einsatz sein. Auf dem „Back to the Mac“-Event zeigte sich nun, was Jobs im Schilde führte und warum seine Begeisterung gerechtfertigt war und ist.
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Der Apple-Chef präsentierte auf dem Event eine – wider Erwarten – eigenständige Anwendung für Mac OS X 10.6, die mehre Millionen Snow-Leopard-Macs über Nacht in FaceTime-fähige Endgeräte verwandelt. Waren und sind mit iChat nur Videokonferenzen zwischen Mac-Anwendern möglich, werden mit der frei verfügbaren Beta-Version von Facetime nun kostenlose Video-Gespräche zwischen OS-X- und iOS-Anwendern möglich – wenn sich diese in WLANs befinden. Mit dieser Software hat ein Apple einen potenziellen Skype-Konkurrenten mit viel Potenzial geschaffen, zumal FaceTime auf den hauseigenen iOS-Geräten weitaus zuverlässiger und Ressourcen-schonender funktioniert, als die Skype-App.
Die Installation und der erste Start der FaceTime-Anwendung verliefen in einem ersten kurzen Test unkompliziert. Nach der Eingabe der bestehenden oder der Einrichtung einer neuen Apple-ID, die als Kennung verwendet wird, durchforstet FaceTime die Adressbuch-Anwendung des Mac und listet alle Kontakte auf. Es wird jedoch nicht angezeigt, welche der E-Mail-Adressen der Kontakte als Apple-IDs im Einsatz, also für FaceTime Gespräche geeignet sind und welche Partner die Anwendung installiert haben. Findet sich ein Gegenüber mit kompatibler Adresse und installierter OS-X-FaceTime-Anwendung klappt die Verbindung problemlos. Bereits laufende Audio-Quellen, beispielsweise iTunes-Musik, werden während der FaceTime-Gespräche pausiert.
Auch die Mobilnummer eines iPhone 4 kann zum FaceTime-Rufaufbau verwendet werden, wenn sich das iPhone 4 in einem WLAN befindet. Unsere Testverbindung vom Mac zum iPhone klappte ohne Probleme. Auch der umgekehrte Weg, also die Anwahl einer Apple-ID/E-Mail-Adresse vom iPhone 4 zum FaceTime-Rufaufbau mit einem Mac, funktioniert. Hierfür muss jedoch nicht die Apple-ID/E-Mail-Adresse im Adressbuch ausgewählt werden, sondern über den Knopf „FaceTime“ am Ende des Adressbuch-Eintrags ein separates Fenster geöffnet werden. In diesem wird dann die Apple-ID/E-Mail-Adresse ausgewählt und anschließend der FaceTime-Anruf aufgebaut. Die gültige Apple-ID/E-Mail-Adresse ist durch ein kleines Kamera-Symbol gekennzeichnet.



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Bei mi funktioniert die umgekehrte Anwahl vom iPhone auf einen Mac mit EMail Adresse problemlos beim ersten Mal! Jetzt fehlt nur noch, dass man auch im 3G Netz FaceTime nutzen kann! Dann wäre alles perfekt ;)
MfG, ein begeisterter FaceTime - Nutzer
Anruf vom iPhone zum Mac funktioniert bei mir problemlos - die FaceTime-App muss nicht mal gestartet sein. Sie öffnet sich bei einem eingehenden Anruf.
Funktioniert doch ohne Probleme. Der mac startet sogar das Programm, wenn ein Anruf eingeht.
Übrigens ist nicht unbedingt die Apple ID entscheidend, sondern die hinterlegte Email-Adresse, die nicht zwingend gleich AppleID sein muss. Ich kann auch mehrere Email-Adressen hinterlegen
Bei mir funktioniert es auch problemlos in beide Richtungen. Was ich mich allerdings frage, was kostet der Spaß? Wird das Gespräch vom iPhone zum Mac als "normales" Festnetzgespräch gewertet? Und umgekehrt - ist es da kostenlos?
...da WLAN
wo kann ich Facetime runterlade?
also auf der seite nicht
Da FT nur im WLAN funktioniert, fallen keine Verbindungskosten, ausser die zum Hotspot an. Ergo: kostenlose Videotelefonie
Das ist ja das Schöne… da FaceTime auf WLAN setzt, fallen keine Kosten an! Jailbreaker, die FaceTime über das 3G-Netz-Nutzen, müssen für angefallenes Datenvolumen zahlen, sofern dies nicht über Inklusivvolumen/Flatrate abdeckt ist.
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