Mit iCloud, ehemals MobileMe, ehemals .Mac, ehemals iTools, bietet Apple nicht nur einen in iOS und OS X integrierten E-Mail-Dienst an, sondern stellt auch Möglichkeiten zur Synchronisierung von Kontakten, Kalender-Einträgen und Lesezeichen bereit. Unter iOS funktioniert iCloud zudem als Datenspeicher für iWork-Dokumente und andere Dateien. Mit Mountain Lion passt Apple den Dropbox-Konkurrenten besser an den Mac an.
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Unter OS X Lion können in iCloud gespeicherte Dokumente zwar abgerufen werden, allerdings nur über den eher umständlichen Zugriff auf www.icloud.com. Apples kommendes Betriebssystem will das ändern indem der Speichern-/Öffnen-Dialog um einen Reiter zum Wechsel zwischen lokalen und online in der Cloud gespeicherten Dateien ergänzt wird: So wird sich ein auf dem iPhone, iPad oder iPod touch gespeichertes Dokument künftig auch problemlos und ohne Umwege mit der OS-X-Variante von Keynote, Pages oder Numbers öffnen, ändern und später auf einem iOS-Gerät weiterverarbeiten lassen.
Kurios: Im Finder scheint es bisher noch keine Möglichkeit zu geben, um direkt auf iCloud-Dateien zugreifen zu können oder Dateien in die „Wolke“ hochzuladen. Gut möglich und sehr zu hoffen, dass Apple an dieser Stelle bis zur finalen Version nochmals nachbessert.
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Komisch… Bei mir funktioniert das diese Funktion bei Pages, Numbers und Keynote leider nicht. Habe die Preview installiert. Öffne ich TextEdit kommt eine das in Rede stehende Fenster zum Öffnen und Speichern… Leider aber nicht bei Pages… Ist halt wohl noch ne "Testversion". Oder habt ihr das ausprobiert selbst und hat es bei euch geklappt? Danke für eine kurze Info...
Bei iWork scheint die iCloud-Integration in der Tat noch nicht zu funktionieren. Liegt aber wohl weniger an Mountain Lion als an iWork. Ein Update bis spätestens Sommer wird hier Abhilfe schaffen :)
Was mich aber noch stört, ist, dass man nicht wie bei MobileMe (iDisk) die Daten auch dritten Personen zur Verfügung stellen kann. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, dass auch Dritte (Plattformfremde) ihre Daten zu meinen hinzufügen können. Das ist das Einzige, was mich neben dem Wegfall von MobileMe Galerie, am meisten an der iCloud stört. Diese Funktionen fallen komplett weg – so schön iCloud auch ist.
Mittlerweile ist die Gallery doch durch das "Journal" für iPhoto auf dem iPad, zumindest ansatzweise, ersetzt. Ich persönlich denke, das hier noch ein Update für iPhoto auf dem Mac kommt, wodurch das verwalten und erstellen dieser Journale möglich sein wird.
Ich verstehe das iCloud-Konzept nicht: so wie es dargestellt wird, ist es nicht möglich, eine hierarchische Ordner-Struktur anzulegen, die alle Dateien zu einem Thema enthält. Stattdessen muss man wissen, mit welcher App die Datei erstellt wurde. Eine richtige Ablagestruktur ist aber auch da nicht möglich, mit nur einer hierarchischen Ebene soll Schluss sein. Es ist also gut möglich, dass ich mehrere Programme öffnen muss, um meine Dateien zu einem Thema zu finden. Und Dateien, die nicht explizit die iCloud unterstützen, muss ich sowieso woanders ablegen.
Ich habe es für einen Fortschritt gehalten, dass man aus dem Dateimanager heraus durch einen Doppelclick die Datei öffnen kann. Mit iCloud geht Apple nun in die Anfänge der PC-Geschichte zurück. Damals gab es auch noch keine richtige Ordner-Struktur.
Kann mir jemand sagen, warum das besser sein soll, als die bisherige Struktur und ein offener Clouddienst wie z.B. Dropbox?
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