„MAC OS IST WIRKLICH VERLETZLICH“

Bericht: Kaspersky Labs prüft im Auftrag Apples die Sicherheit von Mac OS X

14.05.12 | 20:55 Uhr - von Justus Zenker

Vor allem im Vergleich mit Windows-Rechnern gelten Macs als relativ sichere Computer. Klar, denn allein aufgrund der deutlich höheren Verbreitung sind Computer mit dem Microsoft-Betriebssystem für Hacker und Spammer deutlich interessanter. Doch wie genau es um die Sicherheit von Macs steht, will Apple nun mithilfe des russischen Antiviren-Herstellers Kaspersky Labs überprüfen.

Dass auch OS X nicht komplett gegen Eindringlinge gefeit ist, beweisen unter anderem die jüngsten Berichte hinsichtlich des Flashback-Trojaners. Obwohl Apple mit einem entsprechenden Update reagierte, scheint man in Cupertino auf Nummer sicher gehen zu wollen. Wie computing.co.uk berichet, habe Apple das russische Softwareunternehmen Kaspersky Lab damit beauftragt, das Apple-Betriebssystem zu analysieren.

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„Mac OS ist wirklich verletzlich“, so ein erstes Resümé von Kasperskys CTO Nikolai Grebennikov. Laut Grebennikov nehme Apple das Thema Sicherheit nicht ernst genug, die jüngsten Lücken in der Laufzeitumgebung Java bezeugten dies. Obwohl Oracle, das Softwareunternehmen hinter Java, bereits vor mehreren Monaten die Lücke geschlossen hatte, stellte Apple das Java-Update erst in den letzten Wochen zur Verfügung.

Mit Gatekeeper in Apples kommendem Betriebssystem OS X 10.8 „Mountain Lion“ bietet Apple zumindest eine zusätzliche Barriere gegen infizierte Programme an. Im Gegensatz zum iOS, dem Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod touch, ist unter OS X aber auch das Ausführen von Fremdcode und Laufzeitumgebungen wie Flash und Java möglich. Eine Sicherheitsrisiko, das Apple mit Bordmitteln nur schwerlich vermeiden kann. Gut möglich, dass die Partnerschaft mit Kaspersky eine Lösung hervorbringt.

Update: Gegenüber Engadget wurde die Zusammenarbeit seitens Kaspersky dementiert, ein Auftrag seitens Apple läge nicht vor.

Mehr zu: Kaspersky | OS X | Sicherheit

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Bild von TouchPro2G

Dann bleibt zu hoffen, dass sich da was tut!

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Lasst mich raten, evtl. gefundene Sicherheitslücken lassen sich am besten mit Software von Kaspersky beheben...

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Gar nicht so unrealistisch, da Kaspersky sich mit dem OS schliesslich am genausten ausseinander setzt. Wer forscht, hat auch mehr Infos. Logisch, oder? :)

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schön wäre es wenn das bereits vorhandene Utility welches seit Snow Leopard eingebaut wurde das dezent im Hintergrund erledigt. VirenScanner per se neigen dazu beträchtliche Ressourcen zu verschlingen (siehe McAffee oder Norton unter Windows...)

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Ich habe seit 2 Jahren einen Kasperski auf einem nicht mehr taufrischen MacBook laufen. Und zwar ohne merkliche Resourceneinbrüche. Das sind nur Ausreden, Sorry. Das Tool in Leopard hat nach 2 Dateisignaturen geprüft, sonst nix. Das ist kein Virenschutzprogramm...

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Wie Du schon sagst Ressourcen verschlingend unter Windows. Wieso viele Sachen für Windows gelten, gelten für den Mac noch lange nicht.

Ich benutze seit zwei Jahren den kostenlosen ClamXav mit Permascann Des weiteren benutze ich das Ressourcen-Tool istat menu welche mir seit das der oben genannte Vierenscanner so gut wie keine Ressourcen benötig. Obwohl er nicht nur nach rein Mac Viren sucht sondern auch die Windows Viren findet und still legt.

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"...findet und still legt"
Sorry, das glaubst du doch selber ned, dass er dein System wirklich von nem Virus befreit oder?

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Ich nutze Eset,

es gibt halt genug alternativen, die nicht ressourcenfressend sind.

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Ja, klar, als nächstes posted hier wieder einer dass die Viren ja sowieso von Kasperski kommen. Aber mal im Ernst: wenn Kasperski sich wirklich für den Mac interessieren würde wäre doch derAntivirus für Kasperski nicht seit über einem Jahr nicht mehr upgedated worden. Trotz allem sollte sich auch bei Mac Usern mal rumsprechen dass ein Virenscanner zur Grundausstattung gehören sollte.

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Das mit dem Update könnte sich damit bald ändern.

Und ja, auch Macs sollten mit Virenscanner ausgestattet sein. Die Zeiten des "sicheren" Macs sind schon lange vorbei.

Bild von pppfff

Wie schafft Ihr es an einen Virus zu kommen ? Ich frage für Mac und Windows.
Was macht Ihr genau ?
Und wie sieht es mit einem regelmässigen Backup aus?

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Bisher hatte ich noch keinen. Das heisst aber nicht, dass dies auch in Zukunft meine Sicherheit gewährleistet und man sich nicht schützen sollte.

Backups werden auch gemacht, aber ein Backup allein hilft nicht gegen einen Virus/Trojaner. Was bringt dir ein Backup, wenn zuvor deine Bankdaten abgegriffen wurden? Ja, du kannst das System zurücksetzen und hast diesen nicht mehr auf dem Mac. Allerdings hat der Angreifer dann immernoch deine Daten.

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Unter Windows hatte ich mal einen, ja - und das sogar mit laufendem Norton. Wie man das macht? Man bekommt von einem Kumpel eine verseuchte Email - ein paar ungepatchte Lücken im Email-Client - und wuuuups - ist er drauf.

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Aha dann nenn mir mal einen Virus der gefährlich war!

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Muss man die Gefahr erst beim Namen nennen, damit diese besteht? Es gibt auch unentdecke Viren und Trojaner. Gerade auf solche naiven Aussagen freuen sich Datendiebe ;)

Bild von Gast

Es geht auch nicht nur um Viren die für Dich gefährlich sind. Wenn Du eine verseuchte Email erhältst die einen Windows-Virus enthälts und die an einen Kunden/Geschäftspartner/Freund weitergibst der einen Windows-Rechner benutzt bist Du die Virenschleuder - auch deshalb sollte man einen Virenscanner verwenden.

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Vodka für den Mac hiiiipsss

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Apple hat Kapersky niemals kontaktiert oder beauftragt. Kapersky hat das kurze Zeit nach dem Interview zugegeben. Man sei falsch zitiert worden.

Eine vorgetäuschte Allianz mit Apple wurde dem Unternehmen wohl doch zu heiss.

Es wäre schön wenn der Artikel aktualisiert würde, denn was jetzt drin steht ist schlichtweg falsch.

Kapersky versucht alles um Mac Usern Produkte aufzuschwätzen, die keinen Nutzen bringen.

Zusätzliche AV Software wird auf einem Mac nicht benötigt. Sie kann das System verlangsamen und Schaden anrichten.

Wer Geld für AV Software ausgibt, wird im Prinzip betrogen. Es gibt im Moment keine Malware für ein aktuelles Mac OS X. Ein Virenscanner kann nicht nach zukünftigen Viren suchen, da er diese nicht kennt.

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Viele Viren (nicht alle) enthalten ähnliche Signaturen, die vom Antivirensystem erkannt werden. Selbst unbekannte Viren können so ausgeschlossen werden.

Ja es stimmt, dass einige AV-Systeme den Mac ausbremsen können. Das passiert aber, wenn man sich auf Schmarn wie Norten verlässt. Als Gegenbeispiel gibt es durchaus fähige AV-Systeme wie Eset.

Bild von Gast

Ähnliche Signaturen wie was? Es gibt keine bekannten Viren für Mac OS X. Wonach soll eine AV Software suchen?

Man braucht keinen Schutz vor etwas, das nicht exisitiert.

Dass der Mac jetzt genug Marktanteile hat um ins Visier der bösen Virenschreiber zu kommen erzählt uns die AV Industrie seit 10 Jahren. Komischerweise gab es für Mac OS 9 oder früher mehr Viren, obwohl der Marktanteil verschwindend gering war im Vergleich zu heute.

Gegen Trojaner wie Flashback, der einen Bug in Java ausnutzte, hätte keine einzige auf dem Markt erhältliche AV Software geholfen. Die Removal Tools mancher Hersteller haben mehr Schaden angerichtet als der Trojaner selber, was zeigt, wie es um ihr Expertenwissen in Sachen OS X bestellt ist.

Regelmässige Apple Updates, in Zukunft Gatekeeper und wenn man paranoid ist Little Snitch. Mehr braucht man nicht auf einem Mac. Wer AV Software kauft wirft Multi Millionen Dollar Konzernen Geld in den Rachen, die mit Angst und dem Verbreiten von FUD ihre überflüssigen Produkte vetreiben wollen.

Dass Kapersky jetzt fälschlicherweise behauptet, sie arbeiten mit Apple zusammen, ist ein billiger Versuch dem eigenen Produkt einen "von Apple authorisiert" Touch zu geben.

Apple hat sehr gute eigene Sicherheitsexperten. Da wird auch gerne mal ein iPhone Hacker eingestellt, wenn dieser Skills hat. Dass sie auf die Hilfe oder Analyse eines russischen AV Hersteller angewiesen sind oder mit diesem zusammenarbeiten ist Blödsinn.

Kaperskys PR Lüge war von Anfang an so leicht zu durchschauen, dass man zurückrudern musste. Spätestens nachdem Journalisten offiziell nach der angeblichen Zusammenarbeit bei Apple nachgefragt haben.

Wer AV Software installiert ist selber Schuld und tut dies meistens aus Angst und Unwissenheit.

Netter Versuch Kapersky, mal schauen wann die seit 10 Jahren prognostizerte Malware Epidemie für Mac OS X endlich losgeht. Den einzigen Trojaner den es in letzter Zeit gab, konnte eure Software jedenfalls weder erkennen, noch verhindern. Lustig, dass aber gerade flashback immer wieder als Grund gennant wird AV Software zu installieren.

Glaubt nicht alles was ihr zum Thema Mac Sicherheit lest. Wenn euch jemand empfiehlt AV Software zu installieren, sind das meisten Leute, die für die AV Verkäufer arbeiten oder Leute die keinen Mac besitzen.

Es gibt wie gesagt keine bekannte Bedrohung von Lion durch Malware. AV Software ist überflüssig und wer Geld dafür verlangt betrügt.

Bild von Gast

Dieser Artikel ist ein Arschloch... Wenn Maclife jetzt genauso gut recherchiert wie die "Jungs" von Giga, na dann "Gute Nacht"... Maclife tanzt seit geraumer Zeit schon beim Niveaulimbo ganz vorne mit... Muss man sich wohl mal nach Alternativen umschauen.

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Aber noch mal zu dem Szenario zurück, dass man eine Mail von einem verseuchten Windows User (oder Links zu einer präparierten Webseite, etc.) bekommt und man das an seine, nur Windows-Nutzer-Freunde weiter schickt.. Dann sind wir die Ärsche, die den Virus oder die Malware weiter verbreitet haben... Tolle Vorstellung kein Outlook zu haben und doch die Mutter der Windows-Viren zu sein ;-)
Zur Info: Ich habe derzeit keinen Scanner drauf und denke auch noch nicht darüber nach. Bis jetzt hat Brain.app und damals unter Windows mit Scanner UND Brain.exe geholfen ;-)

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