Den Mountain Lion gibt es nun in der Developer Preview 3, einen Monat nach Veröffentlichung der zweiten Vorschau auf das kommende Mac-Betriebssystem. Über neue Funktionen gibt es noch keine Informationen, dafür aber über viele bekannte Fehler.
Fehler wie die unerwartete Veränderung der Helligkeit nach einem Neustart oder der Foto-Browser von Mail, der nicht auf die iPhoto-Mediathek zugreifen kann. "Back to my Mac" soll die ersten fünf Minuten nach einem Neustart nicht funktionieren, der DVD Player nach dem Einlegen einer DVD nicht starten. Auch das von iOS übernommene GameCenter ist noch nicht komplett, Mehrspieler-Duelle zwischen OS X und iOS funktionieren noch nicht.
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Ein möglicher Termin für die Veröffentlichung der fertigen Version oder zumindest eines Golden Masters wäre die WWDC. Mountain Lion soll ab Sommer verfügbar sein, lange wird es dann nicht dauern, bis auch der Name der nächsten Katze bekannt ist, denn große Versionssprünge sollen wie bei iOS zukünftig jährlich statt finden.
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Das Bild des Berglöwen ist im Vergleich zum "richtigen" Löwen potten hässlich. Schade, dass Apple die Katzen-Reihe mit Lion nicht abgeschlossen hat.
Zum neuen System: Für mich sieht es bisher aus wie eine Oberflächenänderung. Unter der Haube scheint sich nicht viel getan zu haben.
Ehrlich gesagt sollte Apple erstmal alle groben Bugs aus Lion beheben, da gibt es noch so einige:
* Anwendungen landen nach einem Neustart alle auf dem ersten Space, egal wo sie vorher waren.
* stellt man beim Speichern einer Datei den Typ bzw. die Endung um wird man aus dem gerade gewählten Verzeichnis geworfen und muss sich wieder durchklicken
* Fotostream im Finder aktualisiert sich erst nachdem man in iPhoto ebenfalls auf Fotostream geklickt hat
... und noch viele mehr!
Anfang war ich begeistert über den niedrigen Update Preis für Snow Leo u. Lion aber mittlerweile lässt das Bugfixing schon sehr zu wünschen übrig und viele der neuen "Features" würde man eher als Update erwarten.
Du beschreibst Gründe, welche darlegen wieso man Lion den Eücken kehren sollte und auf etwas neues setzen... Und das Ding wird eben Mountain Lion heißen.
Wenns doch sooooo buggy is, dann lieber weg damit :)
Also, da muss ich mal einhaken. Ich nutze Lion und bin, abgesehen von der langen Boot Zeit, recht zufrieden damit. Unter Snow Leopard hatten die auch schon Probleme und unter Leopard und unter Tiger auch, das ist also nix neues von Seiten Apple (ich kann Dir jetzt dutzende Firmen aufzählen, die beim ersten Release Bugs haben) und beim Uten immer noch einige - Steinberg schleppt in Cubase immer noch Bugs von 1995 mit rum). Ich kann mir auch vorstellen, dass diese Probleme auch von diversen 3rd Partie Programmen kommen, die nicht up to date / gecrackt oder sonstwas sind.
Man muss auch ein OS update nicht zur ersten Minute aufspielen, vor allem wenn man damit arbeitet. Genau da bietet Apple schon seit langem wirklich komfortable Backupmöglichkeiten an. Ich spiegel z.B. meine Platte, bau die bestehende raus, die gespiegelte rein und dann kann ich updaten und testen, das war zumindest bei Windows immer nicht ganz so einfach.
Unter Snow Leopard 10.6.0. gab es übrigens einen Bug der, wenn ein Gastnutzer angelegt war und man das OS neu aufgespielt hat unter bestimmten umständen den Home Ordner vollständig gelöscht hat - aber genau deshalb sollte man ja auch ein Backup haben und schon ist das gejammere auch nicht mehr so groß.
Her trotzdem freue ich mich auf ML denn da haben sie einige Rückschritte von Lion wieder etwas ausgebessert.
Mac OS X ist auch nur ein Windows. Nur unter anderem Namen.
da hat aber jemand mal überhaupt keine ahnung. *facepalm*
Aber auch wenn (Mac) OS X nur ein Windows unter anderem Namen ist, so hat es vor noch nicht allzu vielen Jahren weitestgehend funktioniert. So weit, dass die unbehobenen Bugs im Alltag verschmerzbar waren.
Das hat sich radikal mit dem Lion geändert, der wohl in einer sehr sehr frühen Entwicklungsstufe dann als äußerst "tollkühn" schon zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht wurde, um mit Blick auf einen bestimmten Gesundheitszustand veröffentlich wurde, um noch einmal an den Erfolg und Mut seit dem letzten großen Update von OS 9 auf OS X anzuknüpfen.
Es ist doch noch nicht mal möglich eine Serverlandschaft auf professioneller Ebene aufzubauen. Ich denke da an Sachen wie Active Directory, Richtlinienverwaltung. Bitte jetzt keine Stichwörter wie Samba oder LDAP. Ist doch genau so wie mit Linux. Welches Unternehmen hat einen Linux Server für die Benutzerverwaltung stehen. Linux ist auch nicht so toll wie es immer heißt. Trotzdem, OS X ein wirklich gutes Betriebssystem, jedoch nicht für den professionellen Einsatz in einer großen IT Landschaft von Unternehmen.
"Welches Unternehmen hat einen Linux Server für die Benutzerverwaltung stehen. "
Wir sind zwar eine Behörde und kein Unternehmen, aber doch recht groß (20000 MA). Wir setzen bei der nieders. Polizei seit bald 10 Jahren LDAP mit Ergänzungen zur Benutzerverwaltung ein, und unsere diversen zentralen Server sind zu 99% Linux-basiert.
Die armen Administratoren. Aber die brauchen sich ja keine Sorgen um die Kosten zu machen. Da gibt es ein festes Budget welches ausgegeben werden kann. Da wird mal eben viel Geld für irgendeine unausgereifte Technik ausgegeben (Linux). Und das beste, keiner stellt Fragen nach alternativen. :-)
"Da wird mal eben viel Geld für irgendeine unausgereifte Technik ausgegeben (Linux)"
Oh, da scheint ja jemand richtig viel Ahnung zu haben...
Dem Gast mit -unausgereifte Technik- muss ich recht geben. Wenn man mal sieht wie viele Leute an der Entwicklung von Linux beteiligt sind (die Community) dann ist es kein Wunder das es Jahre dauert bis irgendein Baustein des Betriebssystems vollständig reif ist um auf dem Markt mit anderen Betriebssystem konkurrieren zu können. Wie sagt das Sprichwort: Viele Köche verderben den Brei. Ach ja, sehr netter Artikel: http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Bruchlandung-fuer-den-Pinguin-1080686.html
In den meisten Schulen und Hochschulen laufen die Server unter Linux, da es netzwerktechnisch gegenüber Windows die Nase deutlich vorne hat. Als Clientsystem hat es sich allerdings noch nicht durchgesetzt, da viele Windows-Anwendungen eben nicht ohne weiteres laufen.
SnowLeopard war das letzte taugliche OS-X.
Mit Lion hat Apple den Mainstream erreicht. Die Zuverlässigkeit und die einfache Bedienung des Systems geht leider verloren. Wenn ich schon "GameCenter" höre ... *würg*
Das iPhone war für Apple Segen und Fluch gleichermaßen. Segen in Hinblick auf die Umsätze, Fluch in Hinblick auf den vorprogrammierten Untergang von OS-X wegen der Verwässerung mit iOS.
Die ganzen Kiddies ist Apples neue Zielgruppe - die leben noch länger, als die "Working-Group" im mittleren Alter.
Und nun?
Ich finde es schade, dass Apple OS X immer mehr wie iOS werden lässt. Einerseits mag ich iOS, aber ich brauche es nicht auf dem Mac. Allein schon das jede neue App in Mountain Lion ihr eigenes Design hat... Wieso nimmt man nicht den Standart Header für alles. Und dann muss man aufjedenfall noch diesen nervigen Gummibandeffekt beim scrollen abstellen können, denn kein einziges 3rd Party Programm unterstützt dass!
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