Ping ist nun endgültig Geschichte: Apple hat das in iTunes integrierte Musik-Netzwerk vom Netz genommen. Apple schließt Ping, da es kaum aktive Nutzer hatte und mit der neuen Einbindung von Twitter und Facebook tiefer in das Apple-Betriebssystem auch keinen Extra-Nutzen mehr bietet.
Aus und vorbei: Apple hat nach rund zwei Jahren das Musik-Netzwerk Ping geschlossen. Wie angekündigt, wurde der Dienst zum 30. September eingestellt. Wer nun versucht den Dienst in iTunes aufzurufen, bekommt nur noch eine Fehlermeldung. Diese sollte aber auch schon bald getilgt sein, denn mit einer angekündigten Aktualisierung von iTunes dürfte ordentlich aufgeräumt werden. Wer sich nicht für den Dienst registriert hatte, findet schon jetzt keinen Hinweis mehr auf Ping. Von der Apple-Webseite wurden die Unterseiten von Ping bereits auf die Übersicht zu iTunes 10 umgeleitet.
ANZEIGE
Ehemalige Ping-Nutzer können ihre Wiedergabelisten weiter nutzen, sie werden automatisiert als iMix zur Verfügung gestellt.
Mehr zu: Apple | iTunes | Ping



Artikel kommentieren
Was ist "Ping", vielmehr, was war "Ping"?
ist die Frage ernst gemeint?
wenn ja, dann erkläre ich es dir gerne:
das war ein revolutionäres neues soziales Netzwerk wo millionen von Musikliebhabern sich über ihre Musik austauschen konnten.
Fehlt hinter Deinem Satz das Schmunzeln oder war das ernst gemeint?
:-) <- das hat gefehlt, sorry.
Tja, da hätte man wirklich mehr draus machen können... Schade! Es ist aber wie bei der iCloud: Der Weg aus dem Apple-Ökosystem raus – die Möglichkeit sich auch mit anderen Dritten (PC- und Linux-User) auszutauschen, so wie es noch bei iDisk oder der MobileMe-Galerie ging, ist nicht gegeben und schon deshalb fast zum Scheitern verurteilt...
Meine Bitte also an Apple: Öffnet die "Documents in the Cloud" und die "Shared Photostreams" auch für Dritte z.B. per Link zum Down- und Up-Load. Betrachtet es als Werbung für Eure Produkte. Ach ja, ein Doodle ähnlicher Dienst in der Kalender App wäre ebenfalls riesig.
Jepp.
Ja so einiges müsste mal etwas offener sein! FaceTime ist auch so ein Beispiel. Im Apple Ökosystem eingesperrt bringt der Dienst nicht sonderlich viel...
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.