Apple wagte einen harten Schnitt: Statt Final Cut Pro ein reguläres Update zu spendieren, wurde das Videobearbeitungsprogramm von Grund auf neu programmiert. Auch deshalb ist das neue Final Cut Pro X ein erklärungsbedürftiges Produkt. Apple reagierte nun mit der Veröffentlichung einer offiziellen FAQ. In der offiziellen Liste der meistegestellten Fragen und Antworten zur neuen Programmversion stellt Apple unter anderem XML- und Multicam-Unterstützung in Aussicht – ob diese Antworten reichen, um die Anwenderschaft zu beruhigen?
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Apple macht zugunsten neuer Ideen mit alten Technologien gerne „kurzen Prozess“: Prominentes Beispiel hierfür ist beispielsweise das mit der Einführung des iMacs innerhalb kürzester Zeit zu Grabe getragene Diskettenlaufwerk. Übergangsperioden kennt man in Cupertino quasi nicht und so fühlen sich dem Presseecho nach insbesondere Profianwender mit der Veröffentlichung von Final Cut Pro X vor den Kopf gestossen – trotz einer ausufernden Liste an neuen Funktionen für den Bereich des professionellen Videoschnitts.



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Ich denke das Problem viele Firmen (nicht nur Apple) ist, dass unter Pro immer eine falsche Vorstellung besteht. Die meisten Pros müssen professionelle Arbeit abliefern, das stimmt. Aber i.d.R. arbeiten Pros nicht unbedingt mit der neusten Technik.
Gerade im Gegenteil. Wenn man überhaupt noch irgendwo Bänder statt DVDs, BDs oder Files vorfindet, dann im PRO Bereich.
Wenn überhaupt irgendwo eine Software auf einem Rechner laufen muss der eigentlich zu alt und zu langsam ist, dann im PRO Bereich.
Prinzipiell bin ich ein Freund des radikalen Apple Stils Dinge einfach anzupacken und zu machen ohne großartig zu fragen oder Folgen zu fürchten.
Aber im Pro Bereich, wo Produkte teilweise unnatürlich lange gepflegt werden müssen auch wenn es bereits hoffnungslos veraltet ist, da geht das einfach nicht. Gerade weil Geld hier eine deutlich größere Rolle spielt.
Stimme überhaupt nicht zu, besonders nicht im diesem Business. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass eine Produktionsfirma, die z.B. Serien für TV-Sender produziert, versucht RED auf Uraltrechnern zu schneiden? Wir reden hierbei von gewaltigen Datenmengen. Da braucht man schlicht und ergreifen neue Technik.
Deinem Verweis auf Bänder kann ich nicht folgen - niemand hat behauptet, das Bänder out sind.
Weiß denn jemand, ob es auch eine preisreduzierte Studentenversion (Einzelplstzlizenz) gibt? - Vielen Dank vorab!
geduld ist die größte tugend :D
fcp x ist eben eine neuentwicklung und sie arbeiten dran...
Sehr gespannt bin ich wie die Fernsehsender reagieren. Viele dieser, habe sich für Final Cut Pro entschieden und komplette Strukturen auf dieses System ausgerichtet. Im professionellen Sektor tobt das Empören über die Art und Weise von Apple.
Wir sind vom Kauf zurück getreten. Und wirklich sehr enttäuscht.
Der Mythos Apple hat eine herben Knack weg.
Diese "kompletten Strukturen" - das ist doch alles Technik, die irgendwann mal abgeschrieben ist und solange noch genutzt werden kann. Das wird doch jetzt nicht alles plötzlich schlechter, nur weil FCPX draußen ist... ?? Lasst das mal die Sorge der Fernsehsender sein, ich glaube, um die müssen wir uns hier keine Sorgen machen.
Ein sogenannter "Profi", der ein komplettes Ökosystem hat und direkt nach Erscheinen eine komplett neue Software drauf aufsetzen will, hat in meinen Augen einen ziemlichen Mangel an "Professionalität".
Ich denke um langfristig arbeiten zu können, muß man schon wissen wohin die Reise geht. Diese Geheimniskrämerei mag bei Iphone und Co sicher witzig sein, aber sicher nicht in einem so spezialisierten Gebiet wie broadcast editing.
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