Android App Store, der Zweite: Noch ist er nicht offiziell, aber er wird wohl kommen, der App Store von Amazon speziell für Android-Anwendungen. Entwickler diskutieren jedenfalls bereits im Netz über das neue Angebot, wenn auch noch vorsichtig, um die Nichtveröffentlichungsklausel nicht zu verletzen.
Wie TechCrunch in mehreren Beiträgen berichtet (unter anderem hier und hier), hat sich Amazon an App-Entwickler gewendet, um sie für die neue Verkaufsplattform zu gewinnen. Informationen darüber sickerten nur spärlich durch, denn von Amazon angeschriebene Programmierer mussten eine Nichtveröffentlichungsvereinbarung unterzeichnen, bevor ihnen Genaueres zu den Modalitäten der neuen Plattform für Android-Apps genannt wurde. Dennoch sind schon einige sehr wahrscheinliche Einzelheiten in der Zwischenzeit bekannt geworden, die TechCrunch hier zusammenfasst.
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So sollen zum Start des Angebotes nur Kunden aus den USA in dem Store einkaufen können. Die Konditionen, unter denen Entwickler ihre Apps anbieten können, sollen denen des App Store von Apple und denen des Android Market Places von Google ähneln: 30 Prozent der Einnahmen bleiben beim Shop-Betreiber, 70 Prozent gehen an den Entwickler. Wer Apps anbieten möchte, muss die Berechtigung dazu für 99 US-Dollar pro Jahr erwerben, was dem Preis entspricht, den Apple für den App Store von Entwicklern für die Veröffentlichung verlangt. Anders als beispielsweise Google will Amazon aber die Kontrolle darüber behalten, für welche Hardware Apps angeboten werden dürfen – zum Missfallen vieler Entwickler, die den beschränkungsarmen Market Place von Google schätzen.
Was vielen Entwicklern ebenfalls nicht recht schmecken dürfte, ist die Auflage, Apps im Amazon-Angebot und auf anderen Plattformen jeweils auf dem Stand der gleichen Versionsnummer zu halten – und entsprechend Updates zeitgleich in alle Kanäle zu speisen. Noch schwerer dürfte allerdings den meisten Android-Programmierern der Umstand im Magen liegen, dass alle Apps mit Amazon-Rechtemanagement versehen werden sollen und von Amazon vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen und die Freigabe auch widerrufen werden kann.
Im Zuge dieser Berichte wurde TechCrunch aus nicht näher bezeichneten, aber angeblich gut unterrichteten Kreisen das Gerücht zugespielt, dass Amazon an einem iPad-Konkurrenten arbeiten soll. Möglich, dass darauf mehr Software lauffähig sin soll, als es auf dem Kindle der Fall ist.



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...und dann kommen vielleicht auch bald MP4-Filme. Immer weiter so!
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