Ende Juni hatte Apple mit Final Cut Pro X „eine revolutionäre neue Version der weltweit beliebtesten professionellen Videobearbeitungssoftware“ vorgestellt. Viele Video-Profis fanden den Nachfolger von Final Cut Studio aber nur wenig revolutionär. Dank spezieller Angebote von Avid und Adobe ist der Umstieg auf eine Alternative für viele Profis somit die logische Konsequenz. Zumindest für Adobe scheint sich die Aktion gelohnt zu haben.
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Wie The Loop berichtet, konnte der Photoshop-Hersteller seit der Veröffentlichung von Final Cut Pro X ein Plus von 45 Prozent für seine Videoschnitt-Software Production Premium verzeichnen. Wie auch der Konkurrent Avid hatte Adobe Umsteigern die hauseigene Software mit Rabatten schmackhaft gemacht. Video-Tutorials sollen zugleich sicherstellen, dass sich Neulinge in Adobes Anwendungen heimisch fühlen.
Und Apples Reaktion auf den Kundenschwund? Zum einen das Versprechen, Final Cut Pro X in den nächsten Monaten mit Funktionen des Vorgängers nachzurüsten. Zum anderen wird seit Anfang September die alte Software wieder zum Kauf angebote, wenn auch lediglich über die Bestellhotline.



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Selber schuld Apple... FCPX kann man doch nicht als Profisoftware verkaufen, wenn schon das in die Jahre gekommene Final Cut Studio mehr & besser kann...
Ich bin mir ziemlich sicher das Adobe bei der Preisreduzierung von 50% auch ohne FCP X ein deutliches Plus hätte verzeichnen können. Ich kenne jedenfalls viel die FCP X eine Chance geben und zusätzlich die Mastercollection so günstig wie nie gekauft haben und nun sich in Encore einarbeiten.
Ich denke auch dass erklärt eine Preisreduzierung um die Hälfte schon sehr gut. Hätte Adobe aber vermutlich nie gemacht ohne die Apple Story. So etwas nennt man Marketing.
Apple hat FCP X einfach schlecht vermarktet. Den langjährigen Anwender wurde eine komplett neu programmierte und somit noch nicht voll ausgereizte, aber durchaus gute Software vor die Nase gesetzt. Plötzlich sich umzustellen und auf ein paar Features zu verzichten ist doch etwas viel verlangt. Da hätte man vielleicht frühzeitiger informieren müssen. Jetzt ist das Publikum verwirrt. Für den Preis aber eine absolut geile Software. Nur der "Profi" steht erstmal im Regen.
Kann denn der schlaue "Profi" nicht einfach mit dem weiterarbeiten, was er schon hat?
Tut er auch, solange es geht. Aber die Welt dreht sich weiter und es werden immer neue Techniken und Algorithmen entwickelt, die in alten Produkten keinen Platz mehr finden. Ist nunmal der Gang der Dinge, dass wir immer aufwärts streben müssen. Apple hat es leider versäumt entsprechend darauf zu reagieren. Adobe war schlauer.
Es fehlt eine veröffentlichte Roadmap, wie und wann FCP X weiterentwickelt wird. Wer wartet schon gerne und verpasst die Switch Aktionen der Mitbewerber. Diesmal leider eine schlechte Informationspolitik von Apple.
Der zweite Vorteil ist das man jetzt Plattformunabhängig arbeiten kann.
Halt zwischen Windows-Powermaschine und Mac-Präsentationsmaschine
Ich hatte voriges Jahr bei der Digitalschnitt-Messe im Herbst 2010 am 23. Oktober 2010 in Berlin die Grass Valley Spezialisten nach dem Erscheinungstermin einer Edius-Version für den Mac gefragt!
Mann... was hätten die damit, noch dazu nach der Apple-Pleite von FCP X, für einen "Schnitt" machen können! Edius 6 für Mac - ein derartig geschmeidiges Schnittprogramm mit einer super Multicam-Funktion ohne die unsägliche Hardwareverbindung mit dem NVIDIA-CUDA-Mercury-Gelumpe auf OS X - das wär es gewesen. Aber auf mich hört ja keiner! :-(
Einfach im Onlineshop "SWITCH" als Gutscheincode angeben.
Nicht nur für Umsteiger möglich - auch wer ein altes macromedia Studio 8 hat ... AGBs lesen - lohnt sich!
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