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Sie lautet: Wozu? Wozu brauch der Mensch ein mobiles Multi-touch-Gerät, das irgendwo zwischen iPhone und Notebook angesiedelt ist, außer um damit von der Toilette aus zu surfen? So soll Steve Jobs' ständige Kritik an dem Konzept gelautet haben. Einige Prototypen seien deswegen in den Archiven von Cupertino verstaubt. Und das schon seit geraumer Zeit. 1997 zog Apple den Newton vom Markt. Das klobige Gerät mit mangelhafter Handschrifterkennung und wenig Umsatz war seiner Zeit vielleicht einfach voraus. Analysten bei Forrester Research sind davon überzeugt, dass die Software-Entwicklung den Fortschritt der Komponenten schon lange überholt habe. Deshalb hätten Tablet-Rechner in der Vergangenheit so wenig Erfolg gehabt.
"Doch wir erreichen endlich den Punkt, an dem die Träume und Ambitionen der Designer auf taugliche und erschwingliche Technologie treffen", so Paul Jackson, Analyst bei Forrester zu der New York Times. Die Zeit scheint nun reif für ein Hybrid-Wesen zwischen Laptop und Smartphone, das keine Maus, keinen Stylus-Stift und keine Tastatur mehr benötigt. Alle blicken voller Spannung auf Apple und seine Idee von einem Bedienkonzept, das Komfort und Benutzerfreundlichkeit mit schlichtem Design und makellosem Äußeren verbindet.
Nun warten wir nur noch darauf, dass uns ein eingängiger Grund für die Anschaffung eines solchen Tablet-Macs genannt wird. Der Platz eines iPhone im Leben des Anwenders ist klar. Auch ein MacBook kann diversen Zwecken zugeführt werden. Doch was genau stellt man mit einem Tablet-Mac eigentlich an? Möglicherweise hat Steve Jobs auf diese Frage ja endlich eine zufrieden stellende Antwort gefunden. Sobald der Moment des iPad gekommen ist, wird er sie uns sicherlich mitteilen.



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Jeder, der sich auch nur ansatzweise mit modernem Medienkonsum beschäftigt und nur einen Funken Fantasie besitzt, kann sich die Frage nach dem WARUM und dem damit verbundenen immensen Potential easily beantworten. Ich für meinen Teil bin immer wieder von der allgemeinen Rat- und Fantasielosigkeit in dieser Hinsicht überrascht. Vor allem hier.
Cheers
Alex
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