Der heutige Dienstag hat dem leistungshungrigen Teil der Mac-Anwender überarbeitete Mac-Pro-Modelle beschert. Sie sind jetzt mit wahlweise einem oder zwei Intel-Xeon-Prozessoren mit bis zu sechs Kernen und Taktraten zwischen 2,4 GHz und 3,33 GHz ausgerüstet und werden außerdem mit neuen Grafikkarten ATI HD 5700 mit 1 GB Grafikspeicher bestückt.
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Das kleinere Modell wird wie gehabt standardmäßig mit 3 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert, das größere Modell kommt mit 6 GB in der Basiskonfiguration. Den kleinen Mac Pro kann man mit maximal 16 GB, den großen mit 32 GB PC3-8500 DDR3 ECC SRAM ausstatten, die über einen 1066 MHz schnellen Systembus angesprochen werden.
Beim optischen Laufwerk hat sich nichts getan, hier wird nach wie vor ein 18-fach SuperDrive eingesetzt. Blue-ray-Laufwerke müssen immer noch draußen bleiben und können lediglich als externe Geräte angeschlossen werden. Mit Spannung wurde zwar auf neue Schnittstellen wie USB 3.0 oder FireWire 1600 beziehungsweise 3200 gewartet, aber in diesem Bereich ist Apple bei den bisherigen Standards USB 2.0 und FireWire 800 geblieben.
Abgelöst wurden die mit Intel Xeon Nehalem ausgestatteten Mac Pro nach einem sehr langen Produktzyklus von 511 Tagen – durchschnittlich wurde die Modellreihe aber alle 211 Tage überarbeitet. Ein Update war also schon lange überfällig. In der vergangenen Woche mehrten sich dann Meldungen darüber, dass in US-amerikanischen und kanadischen Apple Stores eine der beiden möglichen Mac-Pro-Konfigurationen nicht mehr erhältlich war, was auf neue Modelle hindeutete.
Technische Daten
Mac Pro Quad-Core Prozessor: 1 x 2,8 GHz Quad-Core Intel Xeon W3530Cache: 8 MB Level 3Systembus: 1066 MHzArbeitsspeicher: 3 GB DDR3 ECC SDRAMArbeitsspeicher max.: 16 GBFestplatte: 1 TB (7200 U/min)Optisches Laufwerk: 18x SuperDriveGrafik: ATI Radeon 5770 (1 GB GDDR5)Steckplätze: 4 x PCI Express 2.0Anschlüsse: 5 x USB 2.0, 4 x FireWire 800Grafik-/Audio-Anschlüsse: 2 x Mini DisplayPort, 1 x Dual-Link-DVIPreis: 2399 Euro
Mac Pro 8-Core Prozessor: 2 x 2,4 GHz Quad-Core Intel Xeon E5620Cache: je 12 MB Level 3Systembus: 1066 MHzArbeitsspeicher: 6 GB DDR3 ECC SDRAMArbeitsspeicher max.: 32 GBFestplatte: 1 TB (7200 U/min)Optisches Laufwerk: 18x SuperDriveGrafik: ATI Radeon 5770 (1 GB GDDR5)Steckplätze: 4 x PCI Express 2.0Anschlüsse: 5 x USB 2.0, 4 x FireWire 800Grafik-/Audio-Anschlüsse: 2 x Mini DisplayPort, 1 x Dual-Link-DVIPreis: 3399 Euro



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Seit wann ist denn 3x1 GB = 6 GB ?
Und FW 800 war auch bereits an Bord, nicht nur FW 400... es sollte vielleicht mal jemand die Meldungen probelesen :-)
Mich würde da viel mehr interessieren, was die Konfiguration mit 12-Kernen so Kostet ;)
Laut der amerikanischen Apple-Store-Seite:
Quad-core starting at $2499.
8-core starting at $3499.
12-core starting at $4999.
Wo sind denn die neuen Mac Pros? Ich finde sie noch in keinem Store.
Laut US-Amerikanischem Apple-Store:
Quad-core starting at $2499.
8-core starting at $3499.
12-core starting at $4999.
Was ich misst finde das sie es nicht geschafft haben den neuen Standard zu verbauen mit 6g/bit
Da brauch ich keinen neuen Mac Pro da kann ich aufrüsten.
12-CORE für 5.000 ... Den geht es wohl zu gut?
300 Euro teurer,
aber sonst kaum Neues. Wenn ich also für die Basisversion über 3000 Euro ausgebe, erhalte ich Technik, die jeder Billig-PC anbietet. Nichts ist mit USB 3.0 und nichts mit FW 1600, kein Blue-Ray, kein Kartenleser. Bei 32 GB Arbeitsspeicher ist Schluß! Was bitte ist neu(?) außer einer anderen Grafikkarte, dem zweiten Brenner und dem Xeon 5620?
Apple sollte Telefone verkaufen - so wie deren Startseite es z.Z. ja immer noch zeigt. Schade, Apple - und Tschüss.
Ein MacPro ist kein Standart-Rechner wie man ihm im Aldi findet oder so. Er ist auf Leistung gezüchtet. Und Preislich ist der 12-Core sogar günstiger als der von Dell Beispielsweise. beim Dell hat man nur 500 Gig und nur 3 Gig Ram. Da ist der hier sogar noch besser. Ich mein, sowas wird für Filmschneide oder 3D-Rendering gekauft und nicht, dass man sich seine e-Mails checkt oder darauf spielt. Dafür solltet ihr eindeutig einfach eine Konsole kaufen oder doch auf Windows umsteigen. Ich halte nur die Preise für den 4-Core überteuert. Der Rest gleicht sich dem von Dell an. Hab aber noch nicht nachgeschaut wie es bei HP ist, aber ich vermute einfach mal, dass es das gleiche ist!
Ein MacPro ist aber auch keine echte Workstation, dafür sind die Aufrüstmöglichkeiten einfach zu gering. Alleine schon der maximale Speicherausbau ist ein Scherz. Pro Core, virtuell wie real, braucht man 2, besser 4 GByte Ram wenns mal so richtg flutschen soll. Und dann schau dir mal an welche speziellen Tricks die Xeon so drauf haben und was OSX davon unterstützt.
Locker 20% Performance beim Speicher liegen lassen.
Kein USB 3 war zu erwarten, kein FW 1600/3200 war klar, das ist eh tot.
Aber kein SATA 6Gb/s für ein Raid aus SSDs. Entweder verbaut Apple nur den letzten SSDs-Schrott, dafür um so teuerer, oder die Hälfte Leistung bleibt warscheinlich auch da hängen.
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