SCHARF, SCHÄRFER, RETINA

Erste Benchmarks des Retina MacBook Pro: „Alles ist gestochen scharf“

12.06.12 | 22:54 Uhr - von Justus Zenker
(Bild: Apple)

Geht es nach Apple, sind alle Produkte aus dem Hause Cupertino „das Beste was wir je hergestellt haben“, ein „Quantensprung“ oder einfach nur „amazing.“ Wie gut ein Produkt in der Realität und vor allem im Vergleich mit Konkurrenz-Produkten abschneidet, kann erst nach ausführlichen Tests bestimmt werden. Das Retina-Display des neuen MacBook Pro wurde nun von AnandTech unter die Lupe genommen.

Auffallend an den neuen MacBooks ist die neue Art und Weise, die Bildschirmauflösung einzustellen. Denn anstelle der bisherigen Wahl zwischen verschiedenen Auflösungen ermöglicht OS X auf den Retina-Macs die deutlich verständlichere Wahl zwischen fünf Einstellungen: Größerer Text, Optimal (Retina) und Mehr Platz sowie zwei Zwischenstufen. Dabei ist die „Optimale“ Einstellung das Äquivalent zur normalen Auflösung von 1440 x 900 Bildpunkten des „alten“ MacBook Pro 15 Zoll.

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Aus technischer Sicht schneidet das neue Retina-Display besonders gut hinsichtlich des Betrachtungswinkels ab. Auch der Schwarzwert sowie der Kontrast hat sich im Vergleich zum bisherigen Display stark verbessert. Obwohl der Bildschirm des neuen MacBook Pro weiterhin kein matter Bildschirm ist, fallen Spiegelungen und glänzende Stellen aufgrund der fehlenden Glasplatte deutlich geringer aus.

Ein besonders Schmankerl für Spiele-Fans: Bereits einige aktuell erhältliche Spiele, darunter das neue Diablo III, unterstützen die neue Maximalauflösung von 2880 x 1800 Bildpunkten bereits. Wie AnandTech schreibt, soll der Titel sogar ohne Probleme bei einer akzeptablen Bildfrequenz von 20fps spielbar gewesen sein.

Wie AnandTech des Weiteren festgestellt hat, soll der SD-Kartenslot nun deutlich besser funktionieren. Zudem sollen sich die Tasten etwas anders anfühlen als beim bisherigen MacBook Pro, wenngleich der Autor keine Verschlechterung feststellen kann.

Mehr zu: MacBook Pro 2012 | Retina-Display

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Bild von Jensbst

20 fps ist alles, aber nicht spielbar. Wobei ich der Anzeige auch irgendwie net traue, die zeigt bei mir auch entweder 30 oder 20 fps an..

Bild von OliverK

Bei AnandTech schreibt der Verfasser auch, dass das Retina Pro zwar eine hohe Auflösung hat und für Spiele sehr gut wäre, aber fürs tägliche Arbeiten er eine deutlich kleinere Auflösung bevorzugt!

When I'm doing a lot of work I prefer the 1920 x 1200 setting, but if I'm in content consumption mode I find myself happier at 1440 x 900 or 1680 x 1050.

Also ist es doch "nur" ein Spielerechner und für professionelle Fotografen und Werbestudios und nix für den "normalen" Anwender!!!

Bild von Deni196496

Ich glaube du verstehst den Sinn von Retina-Displays nicht. Es geht nur darum, den Text möglichst scharf und ohne Treppeneffekt anzuzeigen. Dass man nun zwischen großen, "optimalen" und kleinen Bildinhalten wählen kann hat einfach den Grund, weil manche einen großen Text bevorzugen, und die anderen einen eher kleinen. Zum permanenten Arbeiten ist die "more Space" option eh nicht gedacht.

Bild von iShaft

Als ich das iPhone 4 kaufte, empfand ich mein iPad 1 Display - so amazing es auch war - in Bezugbauf die Auflösung schon fast als Zumutung... besonders im Wechsel zwischen beiden Geräten. Es war, als ob man durch ein dünnes Sieb schaute. Ähnlich verhält es sich jetzt mit dem neuen iPad und meinem mittlerweile 5 Jahre alten MacBook pro. Vor allem Leute, die sehr viel am Rechner visuell arbeiten - ob nun lesen, schreiben oder gestalten - werden die höhere Auflösung zu schätzen wissen. Denn eine solche Auflösung ist schon wirklich spührbar entspannter für die Augen. Also zumindest ich weiß, welches Display mein nächster Rechner haben wird. Es geht einfach gar nicht mehr anders, wenn man sich - so wie ich - einmal an das Retina-Display gewöhnt hat...

Ciao iShaft

Bild von Alex-K

Kann man denn die Retina-Funktion ausschalten?
Ich finde es nämlich jetzt schon auf dem 27er iMac schlimm, dass Bilder in 1600 px Breite, die auf den meistern Displays Bildschirmfüllend sind, gerade mal die Hälfte einnehmen. Als Webdesigner tut man sich da echt schwer, weil man kaum richtig beurteilen kann, wie die Seite dann bei 90% der Internetnutzer wirkt. Gerade was Bildschärfe etc. angeht. Da hole ich mir dann immer noch mal ein altes Win-Notebook zur Hilfe.

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