Als Steve Jobs gestern vor die Presse trat, waren schon viele der Neuerungen bekannt, die an diesem Abend vorgestellt werden sollten. Nach den Ausführungen zu Mac OS X 10.7, iLife 11 und FaceTime für den Mac, holte man zum "One More Thing" aus und zeigte der Weltöffentlichkeit zwei neue MacBook-Air-Modelle. Wie die Kollegen von Cut of Mac feststellten, legte man gleichzeitig aber auch acht Technologien ad acta, die zuvor wichtig waren.
ANZEIGE
Des Weiteren kündigte man einen App Store für den Mac an, in dem bald klassische Programme online zu erwerben sind, genauso wie der App-Download auf dem iPhone möglich ist. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis dieser Vertriebsweg zum Standard wird. Zudem werden es bisherige Download-Portale schwerer haben, wenn viele Apps direkt über Apple angeboten werden.
Das MacBook Air wird nur noch mit einem USB-Stick ausgeliefert, auf dem Mac OS X und Zubehörprogramme untergebracht sind, eine DVD/CD gibt es nicht mehr. Der Stick ist alles, was der Kunde zum Starten des neuen Notebooks braucht.
Mit der Einführung von FaceTime wird wohl auch iChat irgendwann ausgedient haben, schon jetzt heißt die verbaute Kamera nicht mehr "iSight"- sondern "FaceTime"-Kamera. iChat könnte damit höchstwahrscheinlich in FaceTime integriert werden.
Die neuen Air-Modelle bieten nun außerdem das Multitouch-Trackpad, somit befreite man auch die letzten Apple-Notebooks von einer klickbaren Maustaste. Das fehlende Flash-Plugin im OS X des MacBook Air ist zu guter letzt wohl nur noch eine Randnotiz, denn mit dem iPhone fing dieser Werdegang bereits an. Anders als beim iPhone lässt sich dies aber wohl recht einfach mit einer nachträglichen Installation beheben. Es scheint so, als ob das MacBook Air alles andere als ein "One More Thing" ist, es leutet eher Apples zukünftige Wege ein.



Artikel kommentieren
derzeit würde ich mir keinen mac kaufen Oo
so oft wie jetzt gravierende änderungen vorgenommen werden, ist alles was man kauft in 3 montaten wieder veraltet?!
irgendwann muss sich ja alles ändern... das ist doch normal... früher waren desktoprechner auch verbreiteter als notebooks...
Reißerischer Teaser, teedünner Artikel ... oder was "schoß" Steve Jobs in den Wind?
USB-Sticks sind längst bootfähig und ich installiere seit Windows 7 die Rechner aus der anderen Welt auch von diesem Medium, es geht schneller, der Stick zerkratzt nicht und läßt sich kompakt mitführen ...
Nur am Rande, andere Hersteller spielen gerade mal noch eine Recovery-Partition auf, und mit Rücksicht auf die Umwelt ist die Vermeidung des Kunststoffmülls in Form von CD/DVD's zu begrüßen, denn nichts ist so alt, wie die mitgelieferte Version.
Es wird auch kaum jemand Diskettenlaufwerke, parallele Schnittstelle, Joystickport, ISA-Slots, Turbotaste zur Umschaltung 33/66 MHz, das Schloß an der Frontseite oder einen VGA-Port an den neuen MacBook's vermissen - alles Technologien, die "zuvor wichtig waren" und Apple auch bereits "in den Wind schoß" ...
Was für ein sinnfreier Kommentar. Ist etwas morgen schlechter, nur weil es dann etwas neues gibt?
Dass sich all diese Dinge bei der direkt nächsten Mac Generation wiederfinden, bezweifel ich aber.
Meines Wissens ist es deutlich billiger DVD herzustellen als 8gb USB Sticks. Beim Air haben sie es wohl nur aufgrund des fehlenden Laufwerks gemacht. Außer sie würden die Laufwerke auch bei den neuenn Macs streichen aber ich glaube das werden sie (noch) nicht tun.
Und dass iChat wegfällt und sich alles in FaceTime vereinigt denke ich auch nicht. Die Kamera wurde wahrscheinlich nur umbenannt um die Funktion FaceTime zu bewerben damit sie auch mehr genutzt wird.
Und normale Festplatten werden für die größeren Macs auch nciht wegfallen, weil SSD ab einer gewissen größe momentan nicht mehr bezahlbar sind.
Ob der App Store zum Standart wird, wird man wohl erst sehen wie sich die Bestimmungen eben dieses dann tatsöchlich auswirken und was für Apps/Programme abgelehnt werden.
Was wurde denn gravierend an den bestehenden Modellen geändert?
Typischer PC-Trollgeschwätz...
Ich bin gespannt, ob das nun auch eine Abkehr von den Standardgehäusen für SSD's einläutet. Denn Apple hat recht: Es IST Platzverschwendung.
Und was machst Du, wenn die SSD kaput ist oder am Rechner was defekt ist? Einfach mal rausnehmen und wo anders einbauen ist dann nicht mehr. Apple tut im Moment alles, um mit anderen Herstellern inkompatibel zu werden!
- Die speziellen Anschlüsse für Festplatten in einigen Macs, die mit Standardbauteilen nicht kompatibel sind
- Festplatten, die nicht so ohne weiteres getauscht werden können (Mac Mini) ohne den ganzen Rechner zu zuerlegen
- jetzt der SSD-Stick
...ist das fehlende front row. Gerade an der Uni ersetzt ein iPhone nicht die gute alte Remote bei Präsis.
was machst Du wenn Deine Standart Festplatte nicht mehr läuft- baust Du sie dann wo anders ein?! wenn die Platte ne richtige Macke hat, läuft sie ebensowenig wie eine SSD.
Außerdem sei gesagt, das beim AIR eh kein Platz für ein SATA Gehäuse ist.
Aber ich kann es kaum erwarten, mir eine SSD an den SATA Steckplatz des MacBook Pro zu hängen, weil ich allmaählich die Schnauze voll habe von diesen ewig gestrigen rotierenden Magnetscheiben.
Die Vorteile einer SSD gegenüber einer HD liegen ja auf der Hand!
Einzige Kaufhemmung liegt für mich nur noch im Preis.
Ansonsten habe ich nichts gegen höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten, kein dröhnendes Gehäuse, schnellere System und Programmstarts, geringeren Strombedarf- den damit verbundenen längeren Akkulaufzeiten, keine verschleißenden mechhanischen Teile drin verbaut und nicht zuletzt der Stoß und Vibrationsfestigkeit einzuwenden.
Fazit: die klassische HD hat über kurz oder lang ausgedient.
Und genau dafür liebe ich apple. Alle anderen Hersteller sind in der zeit stehen geblieben. apple denkt schon jahre vorraus. Datenträger wie Cds haben in meinen Augen schon längst ausgedient. Software braucht man auch nicht mehr im Laden kaufen. Die klassische Festplatte wird so oder so bald ausgedient haben. Was Datenrettung im Ernstfall betrifft, verweise ich auch gern auf TimeCapsule. was willst du denn? In 10 Jahren noch technik und techniken benutzen die in meinen Augen schon seit Jahren veraltet sind. Time goes on. think different, buy a MAC. ;)
Apple baut Rechner, die keiner braucht aber jeder haben will! Ach ne! Sorry, das gilt ja für Porsche! Fakt ist, beide machen Spass und die Parallelen sind offensichtlich.
So ganz abgekehrt ist Apple offenbar nicht von Standards. Wie man beim Teardown von iFixit erkennen kann, handelt es sich bei der SSD um ein Toshiba-Bauteil. Die Anschlüsse sind in der Größe prorietär, aber sie sehen sehr nach SATA aus, also eine Art Micro-SATA. Vielleicht entsteht dadurch ein neuer Standard, und wir kaufen in 2 Jahren nur noch solche Sticks - ähnlich wie beim RAM.
(Die Verwendung proprietärer Festplattenanschlüsse zum Auslesen der Temperatur wie beim iMac halte ich allerdings auch für einen Fehltritt.)
Selbst Lenovo verwendet in den T410s Modellen inzwischen 1.8" Festplatten, die zur Zeit nur von Toshiba in größeren Stückzahlen zu bekommen sind und ebenfalls einen Micro-SATA Anschluß haben, der zu den 2.5" Modellen nicht mehr kompatibel ist.
@DUMM & MACFAN:
Wer alles liest ist klar im Vorteil ... nur weil ich ein WIN7 vom Stick installieren kann bleiben meine (bootcampfreien) MacMini und MacBook Pro nicht unbenutzt und Lochkarten habe ich vor zwanzig Jahren auch noch gerne benutzt - als Notizzettel!
Dünnes Geschwätz und die Artikelteaser im Stil einer bekannten Tagesboulevard-Zeitung sind es, die mich hier immer seltener vorbeischauen lassen.
Kommentar hinzufügen