Im Januar gab es Gerüchte über einen Touchscreen-iMac mit einem 22 Zoll Display, der die iMac-Familie ergänzen soll. Dementsprechend viel Aufmerksamkeit bekommt eine gestern veröffentlichte Patentanmeldung.
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Wer ganz genau hinschaut, wird schnell merken, dass der iMac nicht ganz dem heutigen iMac entspricht: Er besitzt einen Touchscreen. Das Dokument beschreibt jedoch kein iPhone-ähnliches Bedienkonzept, sondern eine Methode, wie man sich ohne Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Passwort autorisieren kann.
Dazu wird ein Schlüssel auf den Touchscreen gepresst und der Mac erkennt diesen. Zum Einsatz kommen könnte er in Bücherhallen und Schulen, auf Passwörter könnte verzichtet werden.
Die Verwendung einer Zeichnung des iMac G4 zeigt nicht, dass man auch bei Apple der Meinung ist, dass der zweite iMac der schönste war: Das Dokument stammt ursprünglich aus dem Jahr 2004, 2009 wurde der Patentantrag ergänzt.
Da lediglich eine Methode beschrieben wird, wie man sich gegenüber einem System identifiziert, bleibt eine Herausforderung für einen Touchscreen-iMac bestehen: Wie lässt sich ein Desktop-System mit einem Touchscreen bedienen, ohne das Ermüdungserscheinungen auftreten? Ein iMac mit 22-Zoll-Display kommt nicht auf den Schoß und nur damit der Mac Streicheleinheiten auch erkennt, baut Apple keinen Touchscreen ein.





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