Es hat etwas von einer archäologischen Grabung, wenn man den aktuellen Psystar-Rechner namens Open(Q) betrachtet. Anachronistische Parallel-Schnittstellen, veraltete Serial-Ports und kein HDMI-Anschluss weit und breit. Was äußerlich eher einem vor vier bis fünf Jahren modernen Computer ähnelt, kann im Inneren mit so etwas fortschrittlichem wie Snow Leopard aufwarten. Doch kann der Hackintosh seinem Idol wirklich das Wasser reichen?
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Auch wenn der Psystar in einigen Testbereichen dem iMac davonzieht, muss der Preis im rechten Licht betrachtet werden. Immerhin fehlen dem Hackintosh einige wichtige Dinge, die der iMac von Hause aus mitbringt. Darunter vor allem ein Display, W-Lan-Funktion und eine Webcam, von diversen zeitgemäßen Anschlüssen ganz zu schweigen. Der Blick auf den Stromverbrauch im Jahr dient als weiteres Argument für Cupertino und gegen Miami. Etwas weniger als das Doppelte kostet der Psystar in Energie.
Wer sich für Psystar entscheidet, schließt Brown, wisse genau, worauf er oder sie sich einlässt. Das Verhältnis zu Apple ist weiter ungeklärt und möglicherweise löst sich jeglicher versprochene Kunden-Support in Wohlgefallen auf, wenn das Unternehmen endgültig insolvent ist. Mit all seinen Einschränkungen und Risiken muss man sich fragen, ob ein Preisunterschied von augenblicklich etwa 700 US-Dollar wirklich ausschlaggebend ist. Zumal für die nahe Zukunft sowohl neue iMac-Modelle als auch ein aktualisierter Mac mini erwartet werden.



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Ich habe mir einen MSI Wind U100 gekauft um zu sehen ob sich Snow Leopard wirklich auf so einem PC sinnvoll nutzen läßt. Ich besitze einen MacBook einen Mac mini und einen iMac 24". Da dachte ich mir, ich kann es mir mal erlauben diese Freiheit zu nehmen. (1)
Ich muß sagen ich bin von meinem kleinen Hackintosh Netbook begeistert.
Bis auf eine Guru Meditation (Vorführeffekt!) läuft er fehlerfrei und flüssig. iWork und iLife sind sehr brauchbar. Surfen u. Texte schreiben ist ohnehin kein Problem.
(1) Zumal Apple uns Europäer in frecher Weise abzockt.
So kostet das 21,5" Model des iMac 1499,00 € = 2219,8691 US-Dollar. Leider kostets es in Amerika 1699,00$. Das sind fast genau 521,-$ Unterschied. Das nimmt alles der Deutsche Zoll? Nein! Das geht großteils an Apple als Gewinn.
Ich verstehe auch nicht warum die EU-Kommission nicht gegen das Bundling von Hardware und Betriebssystem vorgeht. OS X (NeXTstep/Openstep) lief schoon immer auf verschiedenen Architekturen. M$ und Apple konkurieren gar nicht! Man hat sich abgesprochen. Jede Firma hat ihr Marktsegment. Kartellbildung nennt man das.
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