„DÜNNES“ UND HOCHAUFLÖSENDE UPDATE

Apple präsentiert neues MacBook Pro Retina 13 Zoll und komplett überarbeiteten iMac

23.10.12 | 20:26 Uhr - von Justus Zenker

Wie erwartet hat Apple heute der 13-Zoll-Version des MacBook Pro das Retina-Upgrade verpasst. Doch damit nicht genug: Auch der Einsteiger-Rechner aus dem Hause Apple, der Mac mini, ist mit neuer Hardware erhältlich. Die wohl größte Überraschung des Abends: Der iMac wurde komplett überarbeitet. Auf Wunsch können Käufer des All-in-Ones zudem eine neuartige Hybrid-Festplatte bestellen.

Die Präsentation des 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina-Display zu Apples Special Event am 23. Oktober war kein Geheimnis. Die konkreten Spezifikationen hingegen schon: Das neue MacBook ist satte 20 Prozent dünner als sein Vorgänger. Das Retina-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten bietet fast 30 Prozent mehr Kontrast als der Vorgänger, während die Spiegelund de um 75 Prozent gesenkt wurde

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Neben dem Display hat sich Apple aber auch in Sachen Ausstattung beim neuen Retina-MacBook nicht lumpen lassen: Ab sofort werkelt im Inneren des 13-Zollers ein Intel Core i5 Prozessor mit 2,5 GHz, der dank Turbo Boost mit bis zu 3,1 GHz rechnen kann. Optional lässt sich das MacBook Pro aber auch mit einem Core i7 Prozessor ausstatten. Neben acht Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut Apple im Inneren mindestens 128 GB Flashspeicher, der sich bei Bedarf auf 768 Gigabyte erweitern lässt. Für die benötigte Grafikleistung sorgt in allen Konfigurationen eine integrierte Intel HD 4000 Grafikkarte.

Das neue 13" MacBook Pro mit Retina Display mit 128 GB Flash-Speicher ist ab sofort für 1.749 Euro im Apple Online Store erhältlich. Für die Variante mit 256 GB Flashspeicher verlangt Apple 2.049 Euro. Ein Upgrade auf einen Intel Core i7 Dual-Core mit 2,9 GHz werden bei beiden Varianten 200 Euro zusätzlich fällig.

Im Gegensatz zum MacBook Pro und dem iPad mini war der neue iMac eine echte Überraschung. Nicht zuletzt dank des 45 Prozent dünneren Displays und Apples Entscheidung das optische Laufwerk in die Geschichtsbücher zu verbannen ist der neue iMac deutlich dünner als sein Vorgänger. Auch die Leistung hat Cupertino erheblich verbessert: Ab sofort kommt ein Intel Quad-Core i5 Prozessor zum Einsatz, auf Wunsch sogar ein i7-Vierkernprozessor. In Sachen Grafik setzt Apple künftig auf eine NVIDIA GeForce GT 640M, die laut Apple bis zu 60 Prozent schnellere Grafik-Performance bieten soll. An Arbeitsspeicher verbaut Cupertino mindestens acht Gigabyte, der sich auf bis zu 32 Gigabyte erweitern lässt. Die Standard-Festplatte mit einem Terabyte Speicherplatz kann ebenfalls gegen Aufpreis durch ein Modell mit 3TB oder ein Flash-Version mit bis zu 768 Gigabyte ausgetauscht werden.

Die Qual der Wahl zwischen Flashspeicher und herkömmlicher Festplatte erschwert Apple künftig durch das Fusion Drive. Der Speicherbaustein enthält 128Gb Flash-Speicher sowie ein oder drei Terabyte herkömmlichen Speicher. OS X Mountain Lion wählt dabei automatisch, wo bestimmte Programme abgelegt werden – je nachdem wie oft bestimmte Anwendungen zum Einsatz kommen. Das Update rundet Apple mit vier neuen USB-3.0-Anschlüssen sowie zwei Thunderbolt-Ports ab.

Die 21,5-Zoll-Version des neuen iMac mit 2,7 GHz Intel Quad-Core i5 Prozessor,  acht Gigabyte Arbeitsspeicher, NVIDIA GeForce GT 640M mit 512MB Arbeitsspeicher und einer ein Terabyte-Festplatte ist ab November für 1.349 Euro erhältlich. Für 200 Euro mehr erhalten Interessenten einen Intel Core i5 Prozessor mit 2,9 GHz sowie der Option auf Apples neues Fusion Drive.

Einen Monat später, ab Dezember, verschickt Apple auch die 27-Zoll-Version. Für 1.879 erhalten Interessenten ebenfalls einen Intel Quad-Core mit 2,9 GHz, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 1TB-Festplatte. Mit der NVIDIA GeForce GTX 660M ist im größeren iMac jedoch eine bessere Grafikleistung vorhanden. Das Premium-Modell für 2.049 Euro rechnet mit einem Intel Quad-Core Prozessor mit 3,2 GHz und einer NVIDIA GeForce GTX 675MX mit satten 1024MB Arbeitsspeicher.

Die 21,5-Zoll-Version mit 2,9 GHz-Prozessor rüstet Apple auf Wunsch mit einem Quad-Core Intel i7 mit 3,1 GHz Prozessor nach, im teuersten iMac mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale kann sogar ein Intel Quad-Core i7 mit 3,4 GHz gewählt werden.

Unter die Kategorie „kleines Update“ fällt der Mac mini: Apple verkauft den Einsteiger-Mac künftig ebenfalls mit einem Intel Dual-Core-Prozessor – standardmäßig in der i5-Variante, auf Wunsch gegen Aufpreis aber auch mit einem i7-Prozessor. Laut Apple ist dadurch doppelt soviel Leistung möglich, die Grafik soll 65 Prozent schneller sein.

Mehr zu: iMac | Mac mini | MacBook Pro mit Retina-Display

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Bild von MichaelH

Der neue iMac mit Fusion Drive ist wirklich verlockend. Mein drei Jahre altes Gerät wird bei Spielen doch langsam etwas altersschwach.

Bild von Lion-97

Das 13“ finde ich im Gegensatz zum 15“ Retina keine so gute Entwicklung. Ich dachte, mit Retina wird immer eine gewisse Professionalität verbunden. Schließlich hat das 15“ Retina im Vergleich zum normalen 15“ eine viiiieeel bessere Ausstattung. Das 13“ Retina hat sich im Gegenzug kaum verändert. Neues Design, mehr RAM, Flash, Retina Display. Mehr nicht. Nicht mal einen eigenen Grafikprozessor hat es! DAS nenne ich dagegen überhaupt nicht professionell!

Bild von teller

Da stimme ich dir zu. Ebenso wird die Kluft zwischen Macbook Pro 13" und Macbook Air immer kleiner.
Mal sehen, wann auch das kleinere Pro sich verabschieden darf =/

Bild von Lion-97

Ich fände es schade, wenn die alten Pros sich verabschieden. Denn die Konsequenz wäre dann, dass die Pros im Allgemeinen teurer werden :/

Bild von McGUG

Das Fusion Drive ist wirklich geil. Das Design auch. Aber leider steigt auch der Preis ordentlich. 1349.- für den 21,5" iMac und 1879.- € für den 27" sind ganz ordentlich. Da ist Fusion ja nicht einmal dabei. Okay, er ist flach und hat endlich kein DVD Laufwerk mehr... :D

Bild von lqud

Also ich bin ja bitter enttäuscht über den neuen iMac! Erstens sehe ich nicht wirklich Sinn darin, das DVD Laufwerk zu canceln. Bei 'nem Notebook o.k. - aber bei 'nem Desktop - warum?
Was mich aber am allermeisten stört, ist, das Apple bei dem 21 " Model den Arbeitsspeicher wohl nur noch fest verbaut, bzw. er ist zumindest nicht wirklich zugänglich. So steht das jedenfalls mal und den technischen Daten auf der Seite. Was soll das? Wollen die jetzt noch das letzte Ding, was man bei Bedarf nachrüsten kann dem technisch versierten Nutzer aus der Hand nehmen? Geht das evtl. gar nicht mehr oder nur noch beim Apple zertifizierten Reparaturservice für doppelt so teuren RAM & eine überteuerte Arbeitsstunde? Oh mann da bekomm ich echt zu viel. Es wird langsam Zeit, dass ich auf Windows umsteige. Die 8er Version finde ich ja auch erstaunlich schlicht und gelungen, so langsam gewöhn ich mich da dran und 11 Jahre Mac Geschichte gehören dann der Vergangenheit an. Die Konkurrenz schläft ja auch nicht find ich und die Luft dazwischen irgendwie immer dünner. Die Argumente Pro Mac von damals zählen (jedenfalls für mich) nicht mehr wirklich.

Bild von McGUG

Irgendwie bin ich auch verschnupft. Der 21,5" iMac für 1349.-€ kommt mit einer 5400 U/min. Festplatte. Da hilft auch ein schnellerer Prozessor wenig! (Fusion beim 21,5" nur beim 1549.-€ optional zu kaufen). Da wird der Spaß langsam viel zu teuer. Kaum zu glauben, dass eine 5400 U/Min. HD verbaut wird in einem Desktoprechner im Jahr 2012 zu so einem Preis!!!

Bild von lqud

Ja, stimmt die Festplatte hatte ich garnicht erwähnt. Der Schlankheitswahn von Apple nimmt irgendwie komische Formen an, denn das was man von dem iMac z.B. sieht wenn man davor sitzt ist glaub ich nichts anderes wie bei dem alten Model, dafür kann man sich dann erfreuen, wenn man mit seiner Tasse Kaffee zum Schreibtisch läuft und der tolle iMac nur 5mm Dicke am Rand hat. Jedoch muss man für 'ne SD Karte einzuschieben jetzt hinter das ganze Ding greifen - voll Beutzerfreundlich gelöst, Danke Apple. Wenn man noch auf die Silberlinge angewiesen ist, dann hat man wieder Kabel und 'ne Kiste auf'm Schreibtisch rumliegen - Die Mac Pro Nutzer werden meiner Meinung nach immer mehr vernachlässigt. Da ist schon lange nichts mehr Pro. Und die neue Schnittstelle Thunderbold gibt es noch keine Ausreichende Hardware zu kaufen und wenn dann ist sie auch teuer. Firewire ist so langsam aber sicher Tod. Logic kämpft mit immer mehr Bugs (jedenfalls kommt's mir so vor) und es ist immer noch immer kein Update in Sicht. Ich versteh so einige Sachen bei der Politik einfach nicht, vor allem habe ich den Eindruck als ob man immer mehr von der Benutzerfreundlichkeit wegkommt und einem Schönheitsideal hinterherläuft, das ganze muss eben nur noch schick sein, Funktionalität und nachträgliche Ausbaumöglichkeiten der Geräte werden eher hinten angestellt. Man muss also zukünftig beim Kauf wissen was man möchte, sonst kuckt man evtl. in 2 Jahren in die Röhre, wenn man mehr benötigt. Die Kunden werden auch immer mehr an Appstore und Händler gebunden und haben auch gar keine andere Möglichkeit mehr. Die Retina Books baut so schnell keiner auseinander und ich denke bei den neuen iMacs ist das genau so. Also muss ich wieder zu irgendjemanden rennen wenn ich so was wie 'ne neue Festplatte will/brauche. Das ist echt voll daneben. Ich will sowas nicht mehr weiter unterstützen.

Bild von Steven

Danke. Ich finde bei den retina-books kann man das ganze noch verkraften, da kommts eben auf gewicht und handlichkeit an und dafür muss man dann eben abstriche machen. Dafür gibts den noch einzigartigen retina-screen zum Monopol-preis. Und wer nicht will, dem steht immer noch das alte pro zur auswahl. Beim iMac hingegen völlig schwachsinnig. Der gleiche rechner nur flacher, dafür mehr zahlen - mit all den nachteilen? Geht gar nicht.

Bild von Haschbeutel

Mein iMac 27" late 2009 hat ja jetzt erst eine frische Platte bekommen, der Rest war damals "Top"-Ausstattung, von daher erstmal kein Nachholbedarf. Die wichtigsten Games laufen immernoch fluffig. Aber ich denke, im Laufe des nächsten jahres dürfte dann der neue iMac Einzug halten ... :)

Bild von Mike-H

Was bitte ist an FusionDrive neu ? Kombinationen von SSD und HD als RST-Raid gibt es bei Intel seit über einem Jahr.

Bild von McGUG

Wirklich? Im RST-Raid werden häufig gebrauchte Apps und Dateien automatisch auf der SSD gespeichert und bei Nichtgebrauch wieder auf die HD geschoben. Toll, wusste ich noch nicht!

Bild von Mike-H

Was dachtest du den was im RST-Raid pasiert ?

Bild von Mike-H

Hardwaremäßig beruht es auf Intels RST-fähigen Chipsätzen, weswegen es sich auch nicht in älteren iMacs nachrüsten läßt. Software mäßige ist es eine etwas andere Cach-Strategie bei der mehr hin und her kopiert wird. Das Ergebnis ist das gleiche und über die Vor- und Nachteile kann man streiten. Es ist eine Variante einer bekannten Technik.

Bild von McGUG

Eine Variante ist immer alles irgendwie. Aber eben doch ganz anders. Egal ;-)

Bild von rudolf07

Mach dich doch erstmal zum Thema schlau, bevor du weiter unnötig Geräusche absonderst.
http://www.macrumors.com/2012/10/23/apples-new-fusion-drive-not-a-typical-hybrid-drive/

Bild von Imperator1000

Schade auch das man die "alten" iMacs nicht mehr kaufen kann, somit ist zur Zeit gar kein iMac zu haben. Hoffentlich gibt es noch einen Ausverkauf bei den Händlern das Modell mit 3,4 GhZ und 2GB Grafikkarte für unter 2000 Euro sollte noch für Jahre genug Leistung haben.

Bild von McGUG

geht doch noch, z.B. bei Comtech (und anderen), die haben immer auch einen etwas günstigeren Preis.

Bild von IFueler

Ich denke, dass es noch dauert, bis ich mir diesen IMac kaufe, schön ist er schon, aber keine Firewire 800 mehr, kein DVD-Laufwerk, ist schon gut, dass die Mac's eine lange Lebensdauer haben, mein G4, Baujahr 2001 hat jetzt Probleme mit dem Traf, könnte sogar noch repariert werden.

Bild von McGUG

Das ist die richtige Einstellung. Solange seinen Mac nutzen, bis der wirklich keinen Zucker mehr von sich gibt. Mein iMac ist Baujahr 2009, dann habe ich ja noch ein paar Jahre. :-) Durch die neue Formgebung sind die iMacs werden viele nun eine Neuanshaffung tätigen. Das weiß auch Apple. Denke die nächste Generation wird grundsätzlich mit SSDs ausgestattet sein. Hoffe ich. Den die Preise der jetzigen iMacs + SSD Aufschlag ist mir etwas zu hoch. Persönlicher Geschmack bzw. Geldbeutel. ;-) Jetzt bekommt mein MacBook Pro 2010 erstmal eine 256GB SSD nachgerüstet 160€ und es macht wider richtig Spaß.

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