Während andere Unternehmen Konkurrenten gerne Übernehmen, um den eigenen Marktanteil auszubauen, geht es Apple bei Firmenübernahmen meist um die Technologie. So vermutlich auch beim Musik-Streaming-Dienst Lala, der zum 31. Mai dieses Jahres vom Netz genommen wird.
Lala.com bot ein etwas anderes Vertriebskonzept als iTunes. Jeder der rund acht Millionen Titel ließ sich von den Anwendern einmalig kostenlos abspielen. Danach konnten die Titel ohne Kopierschutz für 79 US-Cent heruntergeladen oder gegen eine Gebühr von 10 US-Cent online abgespielt werden.
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Den Nutzern wird Apple die Einkäufe in Form von iTunes-Guthaben ersetzen, nicht ausgegebenes Guthaben kann wahlweise ausgezahlt oder ebenfalls in iTunes-Guthaben umgewandelt werden.
Branchenkenner gehen davon aus, dass Apple das erworbene Know-how dazu nutzen wird, ein Streaming-Angebot für Musik im iTunes Store zu implementieren. Somit könnte ein solcher Dienst dann auch für europäische Anwender zur Verfügung stehen. Lala war allein US-Amerikanern vorbehalten. Möglicherweise ist Apple aber mehr an der Cloud-Technologie des Dienstes interessiert, als an der Streaming-Technologie. Ob und wann Apple den iTunes Store um eine Streaming-Funktion erweitern wird, ist nicht bekannt.





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