Eines der Highlights am ersten NAMM-Tag dürfte zweifelsohne die Vorstellung des Tempest aus der Feder von Synthesizer-Guru Dave Smith und dem Groovebox-Erfinder Roger Linn gewesen sein. „Mit wem könnte man besser einen Drum-Computer bauen als mit Roger Linn“, sagt auch Dave Smith mit einem Blick auf seinen langjährigen Freund, der mit Instrumenten wie LM-1, LinnDrum, Linn 9000 und der Akai MPC Musikgeschichte schrieb.
Der Tempest kombiniert eine vollanaloge Klangerzeugung mit 16 Triggerpads und einem integrierten Step-Sequenzer. Zwei analoge und zwei digitale Oszillatoren sorgen für den nötigen Druck, fünf Hüllkurven, zwei LFOs und die legendären Curtis-Filter bringen Bewegung in den Klang. Der Tempest, der auf der NAMM-Show bereits als Prototyp zu sehen ist, soll ab Juni 2011 für 2000 US-Dollar erhältlich sein.
Focusrites neueste Innovation, die VRM-Box, ist ein Monitoring-System, das mit der bereist aus den Saffire-Interfaces bekannten Virtual-Reference-Monitoring-Technologie arbeitet, um mittels Kopfhörer Mixe in verschiedenen emulierten akustischen Umgebungen auf unterschiedlichen virtuellen Lautsprechern hören zu können.
„Punch“ heißt die neuste Schöpfung des Synthesizer-Papsts Rob Papen, der in der Vergangenheit auf dem Mac bereits durch Soft-Synths wie Predator, Albino 3 oder SubBoomBass begeistern konnte. Robs Neuer gibt nicht nur jedem Produzenten die Möglichkeit, mit spezieller Drumsynthese eigenständige Drumsounds zu erzeugen, sondern kann darüber hinaus auch Samples importieren und alle Sounds mit bordeigenen Effekten und Filtern weiterbearbeiten.
Mit Torq 2.0 bringt Avid die nächste Generation seiner DJ-Software in Stellung. Das Programm wurde von Grund auf neu konzipiert und soll erweiterte Profi-Funktionen und flexible Workflow-Möglichkeiten für eine kreative DJ-Darbietung, Echtzeit-Remixes und -Produktion bieten. Zu seinen Leistungsmerkmalen gehören vier virtuelle Decks mit Equalizer, Pegelkontrolle, Cue-Funktion und Crossfading, Traq-Morph, das Audioeffekte intelligent während des Crossfades anwendet sowie 13 integrierte Effekte und Unterstützung für VST-Effekte.
Auch Korg schickt mit nanoKontrol2, nanoKey2 und nanoPad2 die nächste Generation seiner Mini-Controller ins Rennen um die Gunst der Anwender. Neben einem überarbeiteten, gefälligen Äußeren wurde vor allem das nanoKey2 einem Redesign unterzogen: Solide, abgerundete Tasten haben das wackelige „Laptop-Keyboard“ der ersten Version ersetzt. Sonst bleibt alles beim Alten: Der nanoKontrol 2 ist ein DAW-Controller mit acht Kanalzügen, Transport-, Record-, Mute- und Solotaster. Und das nanoPad 2 steuert 16 anschlagdynamische Triggerpads bei.
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