Luftikus

Bowers & Wilkins zeigt den Zeppelin Air

Der bei der CES 2011 präsentierte Zeppelin Air von Bowers & Wilkins tritt voraussichtlich ab Ende März die Nachfolge vom B&W Zeppelin an. Im optisch gleichen Gehäuse steckt neue Technik, wie Mac Life bei einer privaten Vorstellung in Erfahrung bringen konnte. Zeppelin Air unterstützt Apple AirPlay von iOS 4.2 und iTunes 10.1 über Ethernet und drahtloses WLAN. Die Lautsprecher-Komponenten sind neu und in der Leistung auf vier mal 25 Watt und einmal 50 Watt verbessert. Preislich wird das neue iPod-Lautsprechersystem mit 599 Euro nicht teurer als der Vorgänger.

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Neben Apple AirPlay, dessen Funktionsweise live überzeugen kann, verfügt Zeppelin Air über einen neuen DSP-Chip (Digital Signal Processing). Der Signal-Prozessor hebt bei geringer Lautstärke die Bässe an. In hoher Lautstärke werden die Bässe begrenzt, damit sie nicht dominieren und den Sound sprichwörtlich „zu-wummern“. Bowers & Wilkins gelingt wieder einmal eine ausgewogene klangliche Abstimmung, die Klassik und Rock sowie Pop raumfüllend interpretiert.

Das B&W Zeppelin Air kann als AirPlay-fähiges Ausgabe-Gerät Inhalte von iTunes wiedergeben. Zeppelin Air kann zudem drahtlos vom iPod touch, iPhone oder iPad im gleichen W-Lan angefunkt werden. Ein iOS-Gerät kann jedoch nur einen Stream an eines von mehreren AirPlay-Geräten bedienen. Nicht zuletzt sehen die AirPlay-Spezifikationen vor, dass die Lautstärke global gesteuert wird. Regelt man am Zeppelin-Lautsprecher ab, wird diese Änderung an iTunes zurückgegeben. Die Lautstärke mehrerer Devices kann zentral von iTunes aus eingestellt werden. So kann in mehreren Räumen die jeweils passende Lautstärke gewählt werden. Für diesen Effekt benötigt man mindestens zwei Zeppelin Air. Ab zehn Zeppelin Air wird im Übrigen die Verkabelung empfohlen.

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