Apples Anwälte sind normalerweise berüchtigt dafür, keine Gelegenheit auszulassen, der Gegenpartei solange Klagen und Anträge um die Ohren zu hauen, bis diese klein beigeben. Diesmal aber hat es Apple erwischt: Die Computerfirma muss für ein altes Hardware-Patent 19 Millionen US-Dollar überweisen.
Und das an eine Firma, die schon längst nicht mehr produziert, sondern sich seit 2003 darauf spezialisiert hat, die Patente in bare Münze umzusetzen, die ihr zugesprochen wurden. Konkret ging es um eine Patentverletzung durch die Verwendung einer Controller-Technologie, die es per "Snooping" erlaubt, den Datentransfer zwischen dem Prozessor und anderen Systembauteilen zu optimieren. Da das Patent sehr unspezifiziert ist, kann die Firma OPTi diese Schrift gegen alle Computerhersteller einsetzen, sobald sich eine Gelegenheit dazu bietet - oder die Rechtsanwälte Geld benötigen.
Da 19 Millionen US-Dollar für Apple nur "Peanuts" bedeuten, hat man wohl auf einen langen Rechtsstreit verzichtet.



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"peanuts" ist gut während andere Firmen Staatsgelder erhalten schmeisst Apple mit "peanuts" umsich ;-)
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