NACH NUR DREI TAGEN ERNEUT SUIZID BEI FOXCONN

Apple-Auftragsfertiger Foxconn weiterhin in den Negativschlagzeilen

25.05.10 | 15:09 Uhr - von Heiko Fleischmann
Nach nur drei Tagen erneut Suizid bei Foxconn: Apple-Auftragsfertiger Foxconn weiterhin in den Negativschlagzeilen

Nur wenige Tage nach dem letzten Selbstmord bei Foxconn, wo unter anderem das iPhone produziert wird, hat sich am Morgen des 25. Mai dieses erneut ein Mitarbeiter vom Firmengebäude in den Tod gestürzt. Damit steigt die Zahl der Selbsttötungen auf Neun allein in diesem Jahr.

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Wie China Radio International berichtet, hat sich Foxconn-CEO Terry Gou auf einer Podiumsdiskussion in Taipeh am 24. Mai erstmals öffentlich zu den neun Toten bei elf Selbstmordversuchen in der Produktionsstätte in Shenzhen, China,  geäußert. Er dementierte, dass das Werk eine Tretmühle für die Angestellten sei. Man kümmere sich vielmehr verstärkt um seine Angestellten, so Gou weiter. Sein Dementi ist eine Reaktion auf die in letzter Zeit öfter laut gewordene Kritik an Foxconns Management-Stil.

Den Ernst der Lage in Shenzhen illustriert eine Äußerung des Foxconn-Sprechers Liu Kun. Demnach habe man allein im vergangenen Monat 20 Mitarbeiter von Selbstmordversuchen abhalten können, wird er auf China.org.cn zitiert. Warum es überhaupt so viele Mitarbeiter mit Selbsttötungsgedanken bei Foxconn gibt, kommentierte er hingegen nicht.

Am Dienstag veranstaltete die Organisation Students and Scholars against Corporate Misbehavior (SACOM, Studenten und Schüler gegen unternehmerisches Fehlverhalten) eine Protestaktion wegen der Suizide vor dem Firmengelände von Foxconn in Cheung Sha Wan, Hong Kong. Sie prangern vor allem an, dass Foxconn einen enormen Druck auf seine Angestellten ausübt und ihnen wenig Zeit zur Erholung und zum Pflegen sozialer Kontakte bietet.

Foxconn ist der weltweit größte Elektronik-Zuliefererbetrieb und beschäftigt in China 800.000 Personen, davon 420.000 in Shenzhen, wovon 300.000 im Hauptquartier arbeiten. Anfang dieses Monats war bekannt geworden, dass buddhistische Mönche in die Firma gebeten worden waren, um den Angestellten seelische Unterstützung zu geben.

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Wow, da muss ja ganz schön was faul sein an den Produktionsstätten der Gadgets dieser Welt! Und das in China, wo die Menschen meines Erachtens einiges wegstecken, was uns hierzulande schon in die Knie zwingen würde.

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ein apple produkt iphone oder so
kaufe ich mir jetzt nicht mehr.
habe mir schon minimum 10x einen apple
computer gekauft.

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auch kein Nokia Handy kaufen oder Klamotten von H&M.
Fast alle europäischen Hersteller lassen in Fernost fertigen- sont wären sie nicht mehr wettbewerbsfähig.
Wenn die ganzen Zwischenverdiener in der Nahrungskette nicht so gierig wären, könnte man die Leute bei Foxconn vernünftig entlohnen.....
Das ist die Fratze des Kapitalismus.

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