James Camerons 3D-CGI-Spektakel um die Na’vi, hochgewachsene Drei-Meter-Schlümpfe, die ihren Mond Pandora gegen die einfallenden Menschen verteidigen, bekommt mit dem iPhone-Spiel von Gameloft ein Prequel. In dem Spiel ist es Ryan Lorenz, der einen der ersten „Avatare“ steuert.
Zwar trägt der Held einen anderen Namen, aber die Geschichte verläuft ähnlich und bei der Gestaltung der Umwelt und Gegner hat sich Gameloft eng an die Vorlage gehalten. In erster Linie ist Avatar ein Plattformspiel mit Actionelementen: Es gibt Pflanzen, die Ryan in die Höhe befördern, Lianen und sich bewegende Plattformen. Das Kampfsystem ist einfach, Combos lohnen sich nur bedingt. Durch Einsammeln blauer Lichter kann Ryan seine Eywa-Kraft für einen Spezialangriff auffüllen.
Technisch glänzt Avatar durch flüssige und farbenfrohe 3D-Grafik, für Abwechslung ist gesorgt, denn später besteigt Ryan pferde- und drachenähnliche Tiere. Ohne Schwächen ist das Spiel jedoch nicht, vor allem die Kamera bereitet öfters Probleme, nachjustieren lässt sie sich nicht. Damit werden dann auch manche Sprünge und kämpfe unnötig erschwert, allerdings sind in den einzelnen Leveln Rücksetzpunkte verteilt, die Anzahl der Leben ist nicht begrenzt.
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