Mit Biophilia für iOS hatte die isländische Künstlerin Björk im Sommer 2011 ihr aktuelles Album in App-Form veröffentlicht. Diese Anwendung soll den Zusammenhang zwischen Musik und Natur auf interaktive Weise darstellen. Auch eine Version für Android- und Windows-Tablet hatte Björk in Planung. Aufgrund eines deutlich höheren Entwicklungsaufwandes wurde die Portierung nun gestoppt.
Um die App auch für Android und Windows 8 zu entwickeln, hatte Björk Ende Januar ein Kickstarter-Projekt gestartet, dem bereits 263 Unterstützer einen Gesamtbetrag von umgerechnet gut 18.000 Euro von mindestens 443.000 Euro zugesichert hatten. Mit den neuen Apps sollte unter anderem Björks Bildungs-Programm erweitert werden, mit denen Kindern Musik näher gebracht werden soll. Doch nun hat Björk, nur knapp zwei Wochen nach dem Start des Kickstarter-Projekts, die Reißleine gezogen und die Entwicklung gestoppt.
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In einem Brief schreibt Björk, es sei „unglaublich kompliziert“ gewesen, um Biophilia für Windows 8 und Android umzuschreiben. Für die Portierung müssten acht Programmierer fünf Monate arbeiten. Die Entwicklung würde dadurch „gigantische Kosten“ verschlingen. Daher sei das Projekt vorerst auf Eis gelegt. Sollte sich in Zukunft jedoch eine Möglichkeit ergeben, die Portierung günstiger vorzunehmen, werde man diese wahrnehmen.
Zusammen mit „Künstlern, Designer, Wissenschaftlern, Instrumentebauern, Autoren und Software-Entwicklern“ hatte Björk im Sommer 2011 ein Album als App entwickelt. „Biophilia“ für iPhone, iPod touch und iPad* bietet laut der App-Store-Beschreibung ein „außergewöhnliches Multimedia-Erlebnis des Universums und dessen physischen Kräften“. So kann man mithilfe der App nicht nur einfach Björns neuestes Werk hören, sondern auch mehr über Naturphänomene erfahren.
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Mehr zu: App Store | iPad | iPhone | iPod touch





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Zu kompliziert, oder vielleicht die Entwickler einfach zu unfähig?
Entwickle dich erst mal
Ich denke auch – die Unfähigkeit der Entwickler trifft hier eher zu :)
Software-Entwicklung für Android ist mühsam und bei komplexen und grafiklastigen Apps sind manche Dinge nur mit extremem Aufwand ähnlich gut wie bei iOS hinzukriegen. Da zeigt sich halt, dass Android unter der Haube noch lange nicht so reif wie iOS ist. Schuld sind aber auch die typischen Android-Entwickler, meist ehemalige Linux-Frickler und Windows-Hacker, die Unmengen von Energie verschwenden, neue Android-Versionen auf den exotischsten Geräten (auch uralten) zum Laufen zu kriegen, anstatt derart geniale Frameworks zu entwickeln, wie es sie für iOS wie Sand am Meer gibt.
Kunst kommt von Können, käme es von Wollen hieße es wohl Wullst. Man fragt sich ob die Android- und Windows-User Glück oder Pech haben.
Hätte man von Anfang an Multiplattform entwickelt, so wäre es sicher nicht soweit gekommen. z.B.: mit der "Adobe Air Mobile" Technologie.
Damit lässt es sich mit nahezu einem Schlag für iOS inkl. Retina, Android, Tablets, iPads, BlackBarry 10 und BlackBarry OS und sogar für SmartTVs entwickeln. Der Code und Programmlogik bleiben unangetastet. Adobe
Zu Info:
Air Mobile ist kein PlugIn, wie manche vermuten. Es ist eine Sprache und das Resultat des fertigen Projekts ist eine, für die jeweilige Platform, native kompilierte und signierte App (z.B. .ipa, .apk etc.).
Ich habe jahrelang in bei den großen Werbeagenturen in DE gearbeitet und dort schwört man auf diese Technologie.
Mittlerweile bin ich als leitender Entwickler in einem großen Konzern tätig und auch hier hat das Management und die Leitung die Technologie mit Kusshand akzeptiert und für sich entdeckt.
Selbst die Portierung zu einer nativen Desktop-App (.exe, oder .app) ist möglich. Auch für Linux Freunde.
Und ich denke, wenn 8 Programmierer, die Senior Entwickler wären und einen Supergehalt von ca. 8000,00 € Brutto verdient hätten, dann wären 5-Monate mal 8000 Euro immer noch 40.000€!!! Das ist doch keine gigantische Summe für eine Multiplattform-App, zumal ich finde, dass man sicher keine 8 Entwickler dafür benötigt und ein Weltstar, wie Björk das nötige Kleingehalt sicher parat haben sollte oder?
LG
Natürlich hätte man das gleich anders angehen können, aber dafür ist es leider nun zu spät. Ansonsten:
Es sind wohl eher an die 600000 Euro, die dieses Projekt gekostet hätte. Und für eine solche Summe hat Björk wohl eine bessere Verwendung.
@nudel: Die von dir so in den Himmel gelobte Adobe Air Technologie ist für einige Apps "verantwortlich", die man als grössten Dreck unter diesem Himmel bezeichnen kann, beispielsweise die Ey-Fi App.
Hör doch mit "Multiplattform" auf! Das hat schon mit Java nicht funktioniert und funktioniert erst recht nicht mit Adobe Flash in Form von Air!
Den einzigen Vorteil, den Air hat: Es gibt jede Menge arbeitsloser Flash-Programmierer, seit dieser Dreck bei Webentwicklung nicht mehr gefragt ist. Anstatt dass sie uns im Web mit dieser mühsamen "Technologie" plagen, können sie das jetzt mit ebenso mühsamen Apps machen...
Drecks Apps? Eher höchstens eine "Drecks-Arbeit des Entwicklers". Was kann den Air dafür? Gibts keine Drecks-Apps von Obj-C oder Java? :)))
Ich weiß ja nicht, was du für ein persönliches Problem hast mit der AS3 Sprache. Doch ich denke die ganzen Konzerne und Firmen sind sicher nicht so doof, wie du meinst und haben Ihre eigenen Spezialisten an Technical Directors und IT-Leiter.
Zudem hier noch was Interessantes dazu:
ca. 60% aller Spiele in allen AppStores sind mit Air erstellt. Darunter auch prominente games, wie Angry Birds.
ca. 40% Apps ebenso.
Hier ein paar Beispiele.
1. http://feathersui.com/showcase/
2. http://wiki.starling-framework.org/games/start
3. http://gamua.com/starling/
4. http://www.youtube.com/watch?v=4PbXgZB0nDU
5. http://www.youtube.com/watch?v=H0JSLC2zyGc&hd=1
6. http://www.youtube.com/watch?v=M8CA0X4KmV8&hd=1
7. http://www.youtube.com/watch?v=RM1zTZnmDNs
uvm. etc. etc.
Soviel zu Deiner Aussage hinsichtlich "Drecks-Apps" von arbeitslosen Flash-Programmierern :)
PS: Ich entwickle nicht nur in AS3, sondern auch in Obj-C, JS&HTML5 & Co als Senior.
LG
Hierbei handelt es sich sowieso um eine nutzlose App, von daher haben Android/Windows 8 User nichts verpasst.
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