Erst zwei Monate nach der Veröffentlichung von iOS 4.3 kommt Apple den Open-Source-Bedingungen nach und stellt Entwicklern den Quellcode seines auf GNU-Lizenzen basierenden WebKits zur Verfügung. Die Verzögerung sei untypisch für Apples sonst vorbildliche Wahrung des lizenzrechtlichen Regelwerks.
Einiges wird dazu gemutmaßt, weshalb Apple mit der Herausgabe des Codes so lang gewartet habe. Das Blog TUAW unterstellt, Apple könne seine Entwickler anweisen, erst nach ausreichend Beschwerde-Rufen zu handeln. John Gruber von Daring Fireball spekulierte hingegen, dass die Einbettung der Nitro-Engine für JavaScript in Apples Mobilvariante des Safari-Browsers zu Schwierigkeiten geführt haben könnte.
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Verglichen wird Apples Informationspolitik in diesem Punkt mit Googles Entscheidung, den Quellcode für das eigene mobile Betriebsystem Android 3.0 Honeycomb vorerst der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Die nicht enden wollende Debatte „offen versus geschlossen“ blitzt wieder auf. Google habe wenigstens eine erklärende Pressemeldung herausgegeben, dass Honeycomb noch nicht für Smartphones bereit sei. Apple habe sich hingegen 60 Tage gänzlich bedeckt gehalten.



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