Mit der Kamera des iPhone 5 lassen sich recht passable Schnappschüsse erstellen. Doch allein aufgrund der geringen Bauform und der dadurch winzigen Bauteile kann Apples Smartphone es nicht mit einer vollwertigen Kamera aufnehmen. Doch das iPhone bietet wiederum einen Vorteil, den moderne Kameras nicht haben: Einen leistungsstarken Prozessor. Und genau dessen Rechenleistung könnte Apple in Zukunft für das perfekte Bild anzapfen.
Doch nicht nur die kleinen Bauteile machen dem iPhone zu schaffen. Auch mögliche Vibrationen durch das Antippen des Bildschirms oder der Lautstärke-erhöhen-Taste sowie der Wechsel zwischen verschiedenen Auflösungen beeinträchtigen das Resultat. Denn das Vorschaubild wird, anders als das Foto im Anschluss, nicht in voller Auflösung dargestellt. Somit entsteht zwischen dem Befehl der Aufnahme und der eigentlichen Aufnahme eine Verzögerung.
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Ein aktuelles Patent soll dieses Problem umgehen, indem das iPhone kontinuierlich Bilder aufnimmt, sobald die Kamera-App gestartet wird. Hat der Anwender das Motiv gefunden und wird die Auslöse-Taste gedrückt, werden sämtliche Fotos der letzten Sekunden analysiert. Mit dem sogenannten Focus-Wert, dem Kontrast, der Auflösung, Dynamik- und Farbumfang und weiteren Parametern sucht das iPhone das beste Foto heraus oder kombiniert sogar Fotos um ein optimales Resultat darzustellen.
Sorgen um den Speicherplatz soll man sich laut dem im Oktober 2012 angemeldeten Patent von Ralph Brunner, Nikhil Bhogal und James David Batson nicht machen müssen: Die nicht verwendeten Fotos werden automatisch gelöscht. Entweder nach einer bestimmten Zeit oder wenn eine bestimmte Gesamtgröße erreicht wurde.
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Aber so neu ist die Technologie bzw. der Gedanke nicht. Dieses Verfahren wird schon in verschiedenen Kameras / Smartphones angewendet.
Richtig zackwinter. Auch würde mich interessieren wie gesund das für den Flashspeicher ist dessen Lebensdauer ja auch nicht auf unendlich viele Schreiboperationen ausgelegt.
Ich finde es aber gut dass Apple im Fotobereich weiter am Ball bleibt.
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