Mit Yelp hatte Apple für den Google-Maps-Ersatz in iOS 6 einen starken Partner mit an Bord geholt, zumindest für den US-Markt. Denn hierzulande ist Yelp, vor allem im Vergleich zu Qype, noch ein wahrer Knirps. Um das Problem zu lösen hat Yelp für zirka 50 Millionen US-Dollar den europäischen Konkurrenten gekauft. Apple Maps und Siri könnten dadurch in Zukunft deutlich mehr Geschäfte samt Bewertungen, Fotos und weiteren Informationen bieten.
Dass Märkte auf der anderen Seite des großen Teiches von Apple oft etwas stiefmütterlich behandelt werden ist kein Geheimnis. Auch Yelps 30 Millionen Bewertungen umfassende Datenbank enthält vor allem Informationen zu in den USA ansässigen Unternehmen, die von derzeit 78 Millionen Anwendern gesammelt werden. In Europa ist das 2005 von dem Hamburger Unternehmer Stephan Uhrenbacher gegründete Bewertungsportal Qype mit zwei Millionen Bewertungen und 15 Millionen Nutzern die Nummer Eins.
ANZEIGE
Wie Yelp auf seinem offiziellen Blog mitteilt, soll Yelp mit Qype zur „defacto Wahl für die lokale Suche weltweit“ werden. Mit zusammen 32 Millionen Bewertungen und 93 Millionen Anwendern hat Yelp durchaus Potenzial um das „perfekte Restaurant/Museum/Zahnartzt/Frisör/Schuhladen in Los Angeles/Memphis/London/Hamburg/Singapore“ zu finden. Während aktuell noch beide Anwendungen im App Store zu haben sind, plant Yelp die gemächliche Integration der beiden Plattformen. Die mobilen Versionen, darunter wohl auch die Apps für iPhone, iPad und iPod touch, stehen dabei laut Yelp an erster Stelle.
Mehr zu: Maps | Qype | Siri | Yelp




Artikel kommentieren
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.