Die Wogen, die Apples Verzicht auf eine Flash-Unterstützung im iOS aufgeworfen hatten, haben sich in der Fan-Gemeinde gerade etwas geglättet. Nun tut es die EU-Kommission der US-amerikanischen FTC gleich und untersucht, ob dieser Verzicht einen Verstoß gegen europäische Wettbewerbsregeln darstellt.
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Der New York Post zufolge seien weder die FTC, noch die EU-Kommission zu einem Kommentar bereit gewesen. Ebenso wenig wurde das Bestehen einer Untersuchung überhaupt bestätigt. Unter Berufung auf eine Quelle vermutet die Post jedoch, dass iOS in den nächsten vier bis sechs Monaten von mindestens zwei Seiten genauer unter die Lupe genommen wird.



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dass dies immer wieder durch die Presse geistert. Wo soll denn da der Wettbewerbsverstoss sein, wenn ein Firma etwas nicht macht was angeblich so viele Leute wollen.
Dann kaufen die Leute doch das andere Produkt, welches Flash hat. Da freut sich der Wettbewerb und Adobe. Wo ist das Problem?
Gleichzeitig lese ich, dass zum Beispiel RIM mit Adobe zusammenarbeitet um Flash auf die Blackberries zu bekommen, klappt aber noch nicht.
Microsoft bringt seine neuen Smartphones auch ohne Flash raus, will es aber nachreichen.
Siehst so aus, als ob aus Nokia (glaube ich) keiner es im Moment auf die Reihe bringt.
Was soll da die Untersuchung bei Apple? Sollen sie doch bei Adobe untersuchen, warum die es immer noch nicht fertigbringen Flash auf Smartphones zu bringen?
:-)
pppfff, der Ingenör
Ja, im nächsten Schritt fehlt dann noch, dass wegen der Adobe Sicherheitslücken im Flash Player vom bösen iPhone und iPad gewarnt wird. Und erstmal dicke Klagen, wenn iPhone und iPad schneller als angegeben akkuentleert sind, Flash läuft, aber sonst nicht mehr viel. Ganz nach dem Greenpeace-Prinzip mit Ignoranz und verdutztem Gesichtsausdruck erstmal gegen Apple, egal ob keine andere Firma es besser oder gleicher gut hinkriegt.
Naja, wo Du recht hast ist, dass sich Adobe bei der Thematik nicht mit Ruhm bekleckert. Allerdings gibt es Flash-Lite-Player schon länger auf Mobiles (etliche Androids z.B. von HTC) - und mit Android 2.2 hält der aktuelle 10.1 Flashplayer offiziell Einzug in Android-Handys.
Ich hege ja den starken Verdacht, dass Adobe sich voll und ganz auf das iPhone versteift hatte und dann einen Blattschuss von Jobs erhalten hat. Sind wir doch mal ehrlich:
Hätte Microsoft beschlossen, den Quicktime-Player oder Safari für Windows 7 auszusperren mit Begründungen wie unstabil, ressourcenfressend etc. wäre jeder dagegen Sturm gelaufen. Man denke nur an die Browserauswahl, die die jetzt integrieren müssen.
Es ist schon wettbewerbsverzerrend, wenn ein Anbieter, der einen gewissen Marktanteil hat beschließt, eine Software die in großen Teilen des Internets ihren Einsatz findet auszusperren um seine eigenen Interessen durchzusetzen.
Schlauer von Apple wäre gewesen, Adobe einfach auflaufen zu lassen und die von denen gelieferte Version - so sie denn wirklich so instabil und ressourcenfressend ist (wovon ich nicht wirklich überzeugt bin) mit konkreten Zahlen zu blockieren - und nicht pauschal im Voraus. Aber das ist eben nicht Jobs' Art - und das ist genau das, was sehr vielen sauer aufstößt.
... einen Browser mit Flash als App zulassen.
(Ganz wie beim Opera Mini. Da dachte ich auch zuerst "wow", jetzt kann ich viel schneller surfen.
Hab es probiert und dann wieder geloescht. War nichts.)
Es sollte aber kein Sicherheitsrisiko vorhanden sein, wenn ein Flash Browser als App kommt.
Über die Geschwindigkeit wird es viele Diskussionen geben, je nachdem ob jemand noch ein 2G oder schon ein 4G hat.
Ein ausfuehrlicher Testbericht auf YouTube von Adobe waere ja auch nicht schlecht.
Wenn die was haben, dann sollen sie es zeigen.
Oder gibt es sowas schon?
Gruss,
pppfff, der Ingenör
Flash-Player mit Hardwarebeschleunigung ist doch eine feine Sache. Belastet auch den CPU und Akku nicht wirklich.
Prinzipiell finde ich das iPad ja interessant, aber ohne Flash bringt eine multimediale Surfmaschine auch nix. Bevor sich HTML5 auf breiter Front durchgesetzt hat, werden noch Jahre vergehen.
Microsoft mussten man zu ihrem Glück zwingen, jetzt wird es auch bei Apple Zeit. Am besten sollte man auch gleich vorschreiben, dass der mobile Safari mit Plugins, wie jeder brauchbare Desktop-Browser, erweiterbar sein muss.
Ich glaube nicht, dass Flash per Definition unsicherer als ein Browser ohne Flash ist - die Sicherheit hängt hier wie überall vor allem mit der Aktualisierung zusammen. Und hier muss einfach eine Zwangsaktualisierung her. Diese "ich würde gerne das Flash Plugin aktualisieren" klicken doch eh die meisten einfach weg (erst kürzlich kopfschüttelnd bei meiner Frau gesehen).
Dass iOS an sich auch nicht immer so dolle ist zeigt ja wohl jailbreakme ziemlich drastisch, oder?
Ich kann mich dem Kommentar von pppfff nur anschließen.
Scheinbar haben die sonst nichts sinnvolles zu tun.
Ich habe ein iPhone und auch ein iPad und ich habe noch nicht einmal Flash vermisst. Mir ging das ständige geblinke der Flashwerbung auf meinem Laptop so auf den Senkel so das ich es deaktiviert habe.
Man kann doch einer Firma nicht vorschreiben wie die ihre Produkte ausstatten das regelt der Markt von ganz allein.
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